Augmented Reality

Wiener AR-Pionier kassiert Mega-Investment: 9,4 Millionen für Nobelpreis-Brillen

09.01.2026

Das Wiener High-Tech-Startup Vitrealab macht den nächsten großen Schritt.

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© vitrealab
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Gerade hat das Unternehmen Vitrealab eine Series-A-Finanzierungsrunde über satte 9,4 Millionen Euro abgeschlossen. Das Geld soll den Durchbruch für ihren speziellen „Quantum-Light-Chip“ bringen – das Herzstück für die nächste Generation von Augmented-Reality-Brillen.

Nobelpreisträger Anton Zeilinger forschte mit

Hinter dem 2018 gegründeten Startup stehen Mitgründer der renommierten Quantum Group der Uni Wien, zu der auch Nobelpreisträger Anton Zeilinger zählt. Ihr Ziel ist es, AR-Brillen heller, energieeffizienter und leichter zu machen – und damit endlich massentauglich.

„Diese Finanzierung ermöglicht uns den Sprung vom Prototyp zur industriellen Fertigung“, so CTO Jonas Zeuner. Angeführt wurde die überzeichnete Runde von italienischen Venture-Capital-Firmen, mit dabei auch der heimische aws Gründungsfonds.

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Während Tech-Giganten wie Meta, Google und Apple an ihren eigenen AR-Brillen feilen, setzt Vitrealab als Zulieferer auf hochspezialisierte photonische Chips. Mit dem frischen Kapital will man nun mit großen Herstellern zusammenarbeiten, um die kompakten „Smart Glasses“ der Zukunft zu ermöglichen. Der Traum von der durchsichtigen Datenbrille für alle rückt näher. 

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