Mineralwasser-Markt
Waldquelle zieht Bilanz: Innovationen stärken Marktposition trotz Mineralwasser-Flaute
12.01.2026Einwegpfand, kühler Sommer und Konsumzurückhaltung prägten 2025 den Mineralwassermarkt. Waldquelle behauptete dennoch seine Position als Nummer zwei in Österreich, setzte auf Produktinnovationen und investierte gezielt in Nachhaltigkeit und Mehrweg.
Das Jahr 2025 stellte die österreichische Mineralwasserbranche vor große Herausforderungen. Die Einführung des Einwegpfands, ein vergleichsweise kühler Sommer sowie die angespannte wirtschaftliche Lage führten zu einer spürbaren Konsumzurückhaltung. Insgesamt wurden bis Anfang Dezember rund 499 Millionen Liter Mineralwasser aus heimischen Quellen konsumiert – ein Rückgang von 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Nielsen).
Waldquelle festigt starke Marktposition
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnte Waldquelle seine Stellung als Nummer zwei am österreichischen Mineralwassermarkt und als beliebtestes Familienmineralwasser weiter ausbauen. Auch das meistverkaufte Mineralwasserprodukt Österreichs kommt weiterhin aus Kobersdorf: die 1,5-Liter-PET-Flasche Waldquelle Spritzig bleibt Marktführer. „2025 war ein anspruchsvolles Jahr – das kühle Wetter, die wirtschaftliche Lage und das Einwegpfand haben die Nachfrage spürbar beeinflusst“, erklärt Vítězslav Staněk, Geschäftsführer von Waldquelle Mineralwasser.
Innovation als Antwort auf verändertes Konsumverhalten Veränderte Konsumgewohnheiten beantwortet Waldquelle mit einem klaren Fokus auf Innovation und funktionalen Mehrwert. 2025 brachte das Unternehmen gleich drei neue Vitaminwassersorten auf den Markt: Waldquelle+ Focus, Relax und Boost. Die Produkte kombinieren natürliches Mineralwasser aus dem Mittelburgenland mit Vitaminen, Mineralstoffen und fruchtigem Geschmack. Die neuen Sorten sind seit Herbst österreichweit im Handel erhältlich und wurden sowohl vom Lebensmittelhandel als auch von Konsumenten positiv aufgenommen.
Near Water bleibt stabiler Wachstumstreiber
Auch der Near-Water-Bereich verzeichnete Rückgänge, allerdings deutlich geringer als klassisches Mineralwasser. Besonders erfolgreich bleibt Birne & Holunder, eines der ersten Near-Water-Produkte am Markt und erneut das beliebteste Mineralwasser mit Geschmack in Österreich (lt. Nielsen). Ab Frühjahr 2026 wird der Geschmacksliebling erstmals auch in der 0,5-Liter-Flasche erhältlich sein und soll damit neue Konsumanlässe erschließen.
Einwegpfand stärkt Mehrweg und Kreislaufwirtschaft
Ein Jahr nach Einführung des Einwegpfands zieht Waldquelle eine positive Bilanz. Die Akzeptanz liegt bei rund 75 Prozent, die angestrebte Sammelquote von 80 Prozent dürfte erreicht werden. Das sorgt für weniger Littering und stärkt die Kreislaufwirtschaft. Parallel dazu setzt Waldquelle verstärkt auf Mehrweggebinde. 2025 investierte das Unternehmen mehrere hunderttausend Euro in eine neue Glaswaschanlage am Standort Kobersdorf, um die Mehrwegkapazitäten weiter auszubauen. „Wir sehen bei Glasgebinden eine wachsende Nachfrage und werden unsere Investitionen in diesem Bereich weiter vorantreiben“, so Staněk.
Blick nach vorne: Stabilisierung durch Innovation
Für die kommenden Jahre rechnet Waldquelle mit einer Stabilisierung des Mineralwassermarkts. Der Fokus liegt weiterhin auf Produktinnovationen, Nachhaltigkeit und der Betonung der positiven Eigenschaften natürlichen Mineralwassers.
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