Preise am US-Immobilienmarkt stiegen im Juni zweiten Monat in Folge

25.08.2009

Die Preise für Wohnimmobilien in ausgewählten US-Großräumen sind im Juni bereits den zweiten Monat in Folge gestiegen. Einfamilienhäuser in den 20 größten Städten kosteten 1,4 Prozent mehr als im Mai, wie aus dem Index von Standard & Poor's hervorgeht. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet.

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Binnen Jahresfrist fielen die Preise um 15,4 Prozent und damit ebenfalls deutlich weniger stark als erwartet. Seit dem Höhepunkt des US-Immobilienbooms 2006 haben sich Wohnimmobilien in den 20 Großräumen um 45,3 Prozent verbilligt.

Im zweiten Quartal verteuerten sich Wohnimmobilien um 2,9 Prozent verglichen mit dem Jahresauftakt, wie Standard & Poor's zu einem landesweiten Index mitteilte. Das ist der erste derartige Anstieg seit drei Jahren. Binnen Jahresfrist lag das Minus allerdings immer noch bei 14,9 Prozent. Das Platzen der Blase am US-Wohnimmobilienmarkt gilt als wichtigster Auslöser der weltweiten Finanzkrise.

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