Von Gastronomie bis zu Kulturbetrieben

Öffnungs-Gipfel: Wirtschaft will im März aufsperren

23.02.2021

Tests als Schlüssel für Öffnungen.

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Wien. Die Wirtschaft macht Druck für eine Öffnung der noch vom Lockdown betroffenen Branchen. In einem "Öffnungsgipfel" sollen am Donnerstag Vertreter aus dem Kunst- und Kulturbereich, der Gastronomie und der Hotellerie wie auch der Freizeitwirtschaft in einer Online-Veranstaltung ihre Sicherheitskonzepte hervorheben und für den Neustart des Geschäfts werben. Basis dafür sind Präventionskonzepte, FFP2-Masken, flächendeckende Tests, Abstandhalten und - mit der Zeit - Impfungen.
 
Zu Wort kommen sollen neben Gesundheitsexperten unter anderem Sacher-Chef Matthias Winkler, Veranstalter Georg Hoanzl, Franz Patay, Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien, Ewald Tatar, Geschäftsführer des Großveranstalters Barracuda, Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbands Hotellerie und Gastro-Obmann Mario Pulker. Die Wirtschaftskammer will auch im Stream unter (https://schaffenwir.wko.at/live) Gesundheitsexperten zu Wort kommen lassen.

Mahrer: "Eintrittstests sind der Schlüssel"

Gastgeber Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer verweist darauf, dass die heimischen Tourismus-, Freizeit-, Kunst- und Kulturbetriebe seit Beginn der Pandemie umfassende Sicherheitskonzepte entwickelt haben. "Alle Branchen bekennen sich zu Eintrittstests, sie sind der Schlüssel für weitere Öffnungsschritte im März", so Mahrer. Abgesehen von verpflichtenden Zutrittstests werde es auch regelmäßige Tests für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben. "Wir haben gesehen, dass es bei den Friseuren und anderen körpernahen Dienstleistern funktioniert. Jetzt können wir mit diesen Sicherheitsstufen schrittweise weitere Öffnungen umsetzen."
 
Die Wirtschaftskammer geht davon aus, dass sich noch mehr Menschen testen lassen werden, wenn sie damit ins Wirtshaus oder ins Theater gehen können. Das erhöhe zwar die - gefundenen - Fallzahlen, in Wahrheit würden aber die Dunkelziffer ans Licht gebracht und Infektionsketten unterbrochen. Obwohl die Zahl der Tests zwischen der vierten und der siebenten Kalenderwoche in Österreich um das 2,5-Fache gestiegen sei, seien die Fallzahlen nur um ein starkes Fünftel gestiegen. Mittlerweile sind nur mehr 0,75 Prozent aller Tests positiv. In Bayern und der Schweiz würden zwar deutlich weniger Fälle gefunden, der Anteil der positiven Tests liege aber bei drei bis fünf Prozent, argumentiert die WKÖ.
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