WHO warnt

Viel zu billig: Wirbel um süßen Wein

13.01.2026

Bestimmte alkoholische sowie süße Getränke sind nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in vielen Ländern zu billig.  

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Das habe ernste Konsequenzen für Kinder und junge Erwachsene. Es führe etwa zu Übergewicht, Diabetes und Herzerkrankungen. Ihre Empfehlung: Steuern auf solche Getränke zu erheben oder - falls schon vorhanden - zu erhöhen. Dadurch würden sie teurer und in der Folge weniger konsumiert, zudem sei auch noch mehr Geld für das Gesundheitswesen da.

Zwar besteuern 116 Länder nach einer WHO-Zählung inzwischen Limonaden und andere Softdrinks. Aber viele andere Getränke mit hohem Zuckergehalt blieben außen vor, etwa 100-prozentige Fruchtsäfte, Getränke mit gesüßter Milch, Fertigkaffees oder -tees, so die WHO. Sie moniert auch, dass mindestens 25 Länder, überwiegend in Europa, keine Verbrauchsteuer für Wein haben.

Alkoholkonsum könne zu Gewalt, Verletzungen und Krankheiten führen, sagte der zuständige WHO-Direktor Etienne Krug. "Während die Industrie davon profitiert, trägt die Öffentlichkeit oft die gesundheitlichen Folgen und die Gesellschaft die wirtschaftlichen Kosten." 

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