Eltern entsetzt

"Frau Schnurr": Lehrerin wird zur Katze und faucht Schüler an

13.02.2025

Ein außergewöhnlicher Vorfall an einer Schule in Queensland (Australien) sorgt für Diskussionen. Eine Lehrerin begann plötzlich, sich wie eine Katze zu verhalten, trug Katzenohren und bestand darauf, nur noch mit "Miss Purr" (zu Deutsch: "Frau Schnurr") angesprochen zu werden. 

Zur Vollversion des Artikels
© X/@Kali__Yuga__
Zur Vollversion des Artikels

Eltern und Schüler reagierten entsetzt und wandten sich an die Schulleitung.

Lehreralltag der besonderen Art

An der "Marsden State High School" im australischen Bundesstaat Queensland entwickelte sich der Unterricht in einer bestimmten Klasse zunehmend in eine befremdliche Richtung. Laut einem Bericht der britischen Zeitung "Daily Mail" begann eine Lehrerin, sich nicht nur optisch, sondern auch im Verhalten an eine Katze anzupassen.

 

Zunächst fiel sie durch das Tragen von Katzenohren auf. Bald darauf verlangte sie, dass die Schüler sie nicht mehr mit ihrem echten Nachnamen ansprachen, sondern nur noch mit "Miss Purr". Um ihre neue Identität zu unterstreichen, trug sie ein Schlüsselband mit der Aufschrift "Purr" (zu Deutsch: "Schnurren").

Fauchen, Schnurren und eigenartige Rituale

Mit der Zeit wurde das Verhalten der Lehrerin immer auffälliger. Sie fauchte Schüler an, wenn sie sich nicht an die Regeln hielten, und schnurrte zur Belohnung, wenn eine Aufgabe korrekt gelöst wurde. Besonders verstörend war für viele Schüler die Beobachtung, dass sie während der Stillarbeitsphasen ihre eigenen Hände ableckte – eine Geste, die stark an die Fellpflege einer Katze erinnerte. Doch damit nicht genug: Laut Aussagen mehrerer Schüler forderte die Lehrerin eine ihrer Schülerinnen auf, ebenfalls zu schnurren, um als Belohnung einen Lolli zu erhalten. Dieses Verhalten löste bei Eltern und Schülern große Besorgnis aus.

Eltern fordern Konsequenzen

Die Reaktionen der Eltern ließen nicht lange auf sich warten. Viele waren entsetzt über das Verhalten der Lehrerin und schlossen sich zu einer Sammelbeschwerde zusammen, die sie der Schulleitung vorlegten. Ein Elternteil brachte seine Bedenken in einem Schreiben zum Ausdruck: "Wir möchten, dass unser Kind eine Lehrkraft hat, die als Vorbild dient, und dazu gehört sicher niemand, der Katzenohren trägt."

Schulleitung reagiert

Die Schulleitung nahm die Beschwerde ernst und veröffentlichte eine offizielle Stellungnahme: "Die Schule ist sich der Bedenken der Eltern bewusst, und der Schulleiter hat das Problem bereits mit der betroffenen Lehrkraft besprochen." Seit diesem Gespräch wurde "Frau Schnurr" nicht mehr an der Schule gesehen.

Zur Vollversion des Artikels