Keine Kaffeepause mehr?

Warum es bald keinen Kaffee mehr geben wird

01.09.2016

Fairtrade-Organisation hat eine erschreckende Nachricht für Kaffee-Liebhaber

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Österreich gilt als Land der Kaffeegenießer. Ob beim Frühstück, in der Pause oder im typischen Wiener Kaffeehaus mit Freunden - die österreichische Kaffeekultur könnte bald ein jähes Ende finden. Aber nicht nur Österreich ist von dieser Katastrophe, die auf den Klimawandel zurückzuführen ist, betroffen. Die Organisation Fairtrade&New Zealand hat das mögliche Ende der Kaffeebohne prophezeit. 2050 schon soll sich weltweit die bebaubare Fläche für Kaffee halbieren. 2080 könnte die Kaffeepflanze sogar ausgestorben sein, weil der Kaffeeanbau an den steigenden Temperaturen leidet.

Trockenheit als Ursache

Die durch den Klimawandel verursachte Temperaturerhöhung macht dem Kaffeeanbau zu schaffen. Die Trockenheit wirkt sich auch auf die Qualität der Bohnen aus. Allein in Kolumbien und Äthiopien soll die Temperatur bis 2050 um etwa zwei Grad Celsius steigen. Brasilien verlor im Jahr 2014 schon ein Drittel der Kaffeeernte aufgrund der Trockenheit.

Natürlich leiden nicht nur die Kaffeegenießer an dieser Veränderung, sondern vor allem die Kaffeebauern, die sich mit wenigen finanziellen Mitteln an die neuen Bedingungen anpassen müssen. Kaffeetrinker sollten daher auf fairen Handel, emissionsfreien Anbau und faire Bedingungen achten, damit der herrlich duftende Kaffee noch möglichst lange erhalten bleibt.

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