"Spring Break" in den USA

Corona-Irrsinn: Tausende Studenten stürmen Floridas Strände

10.03.2021

Als gäbe es keine Pandemie: Amerikas Studenten feiern ohne Masken oder Abstand.

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© Joe Raedle/Getty Images
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Letztes Jahr sorgten die Bilder aus Florida international für Schlagzeilen. Obwohl sich Corona gerade weltweit ausbreitete, feierten Tausende Studenten an den Stränden des Sunshine States. 
 

Alles offen

Nun, genau ein Jahr später, ist wieder Spring Break und erneut überfluten Tausende Studenten Florida. Auf Fotos sieht man feiernde junge Menschen, dicht an dicht am Strand liegen. Die Bars sind bereits wieder vollgepackt, zig Studenten schlendern ohne Masken oder Sicherheitsabstand durch die Städte.
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Letztes Jahr musste Governeur DeSantis nach medialem Druck noch die Strände schließen, heuer bleibt alles offen. Florida empfiehlt zwar das Tragen einer Maske, verpflichtend ist dies jedoch nicht.
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Angst vor Superspreader-Events

Experten und Lokalpolitiker schlagen jedenfalls Alarm: „Wir sind sehr besorgt. Wir haben verschiedene Corona-Varianten hier unten – und teilweise Dutzende von Todesfällen pro Tag“, so Dan Gelber, der Bürgermeister von Miami Beach zu CNN. Man habe nun Angst vor Superspreader-Events. „Ich hätte gerne die Stimme des Gouverneurs, der die Leute dazu drängt, verantwortungsvoll zu sein, aber die haben wir im Moment wirklich nicht“. 
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In Florida gab es bisher knapp 2 Millionen Corona-Fälle und 32.000 Todesopfer. Zuletzt infizierten sich täglich rund 5.000 Menschen im 21 Millionen-Einwohner-Staat.
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