Bundesländer-Vergleich

Corona-Kranke im Spital: Wo die Zahlen jetzt steigen

17.09.2020

54 Patienten werden derzeit auf Intensivstationen behandelt,  mehr als die Hälfte davon in Wien.

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Der deutliche Anstieg ist beunruhigend: Im Vergleich zum Dienstag mussten Mittwoch (Stand 15 Uhr) knapp zehn Prozent mehr Personen in Krankenhäusern behandelt werden – 321 Corona-Erkrankte lagen im Spital, 54 davon auf den Intensivstationen.

Zum Vergleich: Die Belegung in den Spitälern mit Infizierten erreichte am 31. März 2020 ihren bisherigen Höchstwert: 1.110 Betroffene, darunter 198 auf Intensivstationen.

Nicht deutlich erhöht hat sich vorerst die Zahl der Todesopfer infolge einer Corona-Infektion: 758 Personen starben bisher an einer Covid-19-Infektion, davon 668 bis Ende Mai, also zu Beginn der Pandemie.

 

So ist die Lage in den einzelnen Bundesländern

Die meisten hospitalisierten Patienten gibt es mit 176 in Wien. In der Bundeshauptstadt werden auch 31 der insgesamt 54 Erkrankten auf Intensivstationen betreut. In Niederösterreich gibt es derzeit 9 Intensivpatienten, in der Steiermark 4 und in Vorarlberg 3.  Ausfallend ist, dass mehr Corona-Erkrankte nicht zwingend mehr Hospitalisierungen bedeuten. So weist Tirol etwa aktuell 656 Erkrankte, aber nur 16 Patienten (davon zwei auf der Intensivstation) in Krankenhäuser auf.
 
© Gesundheitsministerium
 
 
Generell ist die Lage in den Krankenhäusern derzeit noch nicht angespannt. Insgesamt stehen in Österreich 7.216 Normalbetten und 654 Intensivbetten zur Verfügung. Nur ein Bruchteil davon muss derzeit für Covid-Erkrankte verwendet werden.
 
 
 
 
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