Weder geimpft, noch finanziell entschädigt

NÖ-Feuerwehrchef: Fühlen uns von Politik vergessen

22.05.2021

Der niederösterreichische Landesfeuerwehrkommandant Fahrafellner hat am Samstag Kritik am Umgang mit den Feuerwehren in der Coronakrise geübt.

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© TZOe Juvan Norbert/Symbolbild
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Obwohl die Einsatzorganisationen in der Krise zahlreiche Aufgaben übernommen hätten, seien sie im Impfplan übergangen worden. Auch finanzielle Entschädigungen habe es nicht gegeben, kritisierte Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner. Die Feuerwehren fühlen sich von der Politik vergessen, bestätigte ein Sprecher.

Mangelnde Wertschätzung

Insbesondere beim Testen hätten die niederösterreichischen Feuerwehren ehrenamtlich mitgeholfen. Bei einigen Einsätzen würden sie zwangsläufig mit Infizierten in Kontakt kommen. Als sie bundesweit aus dem Impfplan gestrichen worden seien, habe das Land NÖ versprochen, Mitglieder bei übrig gebliebenen Impfstoffen vorrangig zu behandeln. Auch das habe aber nur teilweise funktioniert, meinte Fahrafellner, der eine mangelnde Wertschätzung der Leistungen der Feuerwehren ortete. Nun soll es seitens des Landes eine nachträgliche Kostenübernahme geben. Die Verhandlungen dazu laufen.

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