In Österreich

Festplattenabgabe kommt nicht

21.11.2014

Parlament entscheidet sich gegen Steuer auf Speichermedien.

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© TZ ÖSTERREICH
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Des einen Freud, des anderen Leid. Gegner der in den letzten Monaten heiß diskutierten Festplattenabgabe können einen Erfolg verbuchen:In der am Donnerstag (20. November) im Parlament eingebrachten Novelle des Urheberrechts ist die Festplattenabgabe nicht enthalten. "Die Einführung der Abgabe ist am großen Widerstand aus der Bevölkerung gescheitert", so Ing. Thomas Schöfmann, Sprecher der Plattform für ein modernes Urheberrecht.

Viele Elektronik-Riesen
Die Plattform wurde im Oktober 2012 gegründet. Als Mitglieder der Plattform engagieren sich unter anderem Acer, Adolf Schuss, ALSO, Apple, ASUS, Brother, Canon, Conrad, Dell, Hewlett-Packard, Ingram Micro, Konica Minolta, Lenovo, Lexmark, Media Markt, Nokia, OKI, Ricoh, S&T, Samsung, Saturn, Sony, Tech Data, Toshiba und Xerox.

Befürworter
Für Verfechter der Steuer auf Speichermedien ist die neue Novelle natürlich ein Dämpfer. Sie haben sich erhofft, dass Künstler aufgrund der Festplattenabgabe in Zukunft fairer entlohnt würden.

>>>Nachlesen: Urheberrechtsabgabe im Internet geplant

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