Heftig

Mord- und Gewaltdrohungen gegen Töchter: Darum geht Carmen Geiss jetzt auf Bushido los

25.01.2026

Carmen Geiss ist ganz schön wütend auf Bushido und wirft ihm Doppelmoral vor.

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Ja, manche Dinge kann man(n) erst nachempfinden, wenn es soweit ist: Rapper Bushido stand jüngst auf der Bühne in Köln und seine Kinder waren dabei.

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Lobesworte

Nach dem Auftritt gab es auf dem Insta-Account seiner 12 Jahre alten Tochter Laila Worte des Lobes für den Papa zu lesen: „Wir sind alle so stolz auf dich, Papa.“ Doch das gefiel nicht allen im Netz.

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Deutliche Worte

Carmen Geiss  äußerte sich sogar sehr deutlich zu dem Posting: "Du hast jahrelang alles verteidigt, was Frauen entwürdigt und erniedrigt, mit dem billigen Argument der künstlerischen Freiheit“, so der Reality-TV-Star auf Insta. „Heute stehst du selbst mit deiner Tochter auf der Bühne und plötzlich ist alles anders? Plötzlich geht es um Schutz, Verantwortung und Anstand? Genau das ist die Heuchelei, die ich damals schon kritisiert habe. Wer selbst Kinder hat und trotzdem solche Inhalte verharmlost, hat nichts verstanden. Das ist ein moralisches Armutszeugnis“.

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Schreckliche Drohungen

Doch, was steckt hinter dem heftigen Kommentar? Gegenüber Bild erklärte Carmen, dass Rapper Kollegah und Jigzaw 2018 in einem Song den Geiss-Töchtern Davina und Shania mit Mord und Vergewaltigung gedroht haben. Das Landesgericht in Mannheim verurteilte die Rapper dann zu 100.000 Euro Strafe.

Partei ergriffen, verharmlost

Damals habe sich Bushido auf die Seite der Rapper geschlagen: "Bushido hat daraufhin für ihn Partei ergriffen und mir geschrieben, es sei künstlerische Freiheit“, so Carmen über den Grund, warum der Post von Laila sie so aufregte. „Selbst die Richterin hat damals sehr klar gezeigt, dass hier keine künstlerische Freiheit mehr vorlag, sondern gezielter Hass gegen die Geissens. Ich bin mir sicher, dass Bushido als Vater heute nicht mehr so reagieren würde wie vor sieben Jahren“.

Bei Kindern hört Spaß auf

Carmen deutlich: "Wenn es um Kinder geht – vor allem um meine eigenen – hört für mich jeder Spaß auf. Da darf man sich niemals auf die Seite eines anderen Rappers stellen, egal wie groß die künstlerische Freiheit sein soll“. Sie selbst sei früher ein großer Bushido-Fan gewesen. Bushido selber hingegen sieht kein Problem.

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