Schwere Zeit
Zwischen Therapie und Tränen: Anna-Maria Ferchichi gibt tiefe Einblicke in ihre Ehe mit Bushido
23.02.2026Dass hinter den Kulissen der Versöhnung noch tiefe Wunden klaffen, unterstrich Anna-Maria Ferchichi nun in einer sehr persönlichen Nachricht an ihre Follower.
Dass eine Ehe keine bloße Aneinanderreihung von sonnigen Tagen ist, sondern harte Arbeit erfordert, wird im Falle von Anna-Maria (44) und Anis Ferchichi – weithin bekannt als Bushido (47) – derzeit auf sehr öffentliche Weise deutlich. Nach der schockierenden Nachricht ihrer Ehe-Auszeit Ende letzten Jahres fand das Paar zwar wieder zueinander, doch der Prozess der Aufarbeitung ist ein langwieriger und, wie sich nun zeigt, auch äußerst kräftezehrender Weg.
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Ein Moment der Zerbrechlichkeit
Dass hinter den Kulissen der Versöhnung noch tiefe Wunden klaffen, unterstrich Anna-Maria Ferchichi nun in einer sehr persönlichen Nachricht an ihre Follower. Unmittelbar nach einer Paartherapiesitzung meldete sich die achtfache Mutter via Instagram-Story – sichtlich gezeichnet von der emotionalen Intensität des Tages.
"Ich fühle mich genau so, wie ich heute aussehe. Traurig, müde", schildert sie ihren Zustand, während sie auf der Couch liegt. Die Erschütterung ist so groß, dass sie die Aufnahme kurzzeitig unterbrechen muss; die Tränen treten ihr in die Augen, die Stimme versagt den Dienst.
„Das macht man einfach nicht mit drei Sitzungen“
In einer späteren Sequenz findet Ferchichi schließlich die Kraft, über die Hintergründe zu sprechen. Sie reflektiert die enorme Aufmerksamkeit, die ihre kurzzeitige Trennung ausgelöst hatte – für viele Anhänger kam dieser Schritt seinerzeit völlig unerwartet. Seither hat sich die 44-Jährige dazu entschlossen, nicht länger bloß die heile Fassade zu wahren, sondern auch die Schattenseiten ihres Lebens zu teilen.
"Es gibt Tage, da läuft es nicht so gut und da geht es mir auch scheiße. Heute hatten wir Paartherapie und es war sehr intensiv", bekennt sie offen. Trotz der Unterbrechungen durch ihren Alltag als Mutter kehrt sie immer wieder zu dem Kern der Belastung zurück: "Da ist einfach so viel, auch einfach bei Anis und mir, durch die Vergangenheit, die wir miteinander haben. Das macht man einfach nicht mit drei Sitzungen. Das merke ich so langsam. Dass da so viel in uns arbeitet und das aufzuarbeiten tut weh und das braucht Zeit."
Ein langer Weg der Aufarbeitung
Die Schwierigkeiten des Paares waren bereits zur Zeit ihrer damaligen Trennung ein Thema, wobei Ferchichi explizit auf eine mangelnde Gesprächskultur bei Konflikten verwies. Ein beinahe banaler „Schlüsselmoment“ – ein Mittagsschlaf zum unpassenden Zeitpunkt – war damals als Tropfen bekannt geworden, der das Fass zum Überlaufen brachte.
Dass es nun eben jene tiefsitzenden Verletzungen der Vergangenheit sind, die im Rahmen der therapeutischen Arbeit ans Tageslicht treten, verlangt dem Paar, das erst kürzlich eine bewegende Liebeserklärung öffentlich machte, ein hohes Maß an Kraft ab. Die Tränen, die Ferchichi in ihrem Video zeigt, sind ein beredtes Zeugnis dafür, dass Heilung – abseits von Kameras und öffentlicher Wahrnehmung – ein schmerzhafter, aber wohl notwendiger Prozess ist.