Empörtes Interview

Charlène & Albert: "Es ist unerträglich"

22.07.2011


Das Fürstenpaar spricht über Skandal-Gerüchte. Und zeigt sich verliebt.

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Donnerstagnachmittag in den ehrwürdigen Räumlichkeiten des Ozeanografischen Museums von Monaco: Das frisch vermählte Fürstenpaar Charlene (33) und Albert (53) schlendert Hand in Hand durch jene Ausstellung, die seinem „großen Tag“ gewidmet ist. Überdimensionale Bilder zeigen die Szenen ihrer Hochzeit am 2. Juli, das traumhafte Brautkleid ist an einer Puppe drapiert ... Der Fürst und seine neue Fürstin strahlen. So scheint es zumindest. Doch die skandalumwitterte Hochzeit – inklusive Gerüchten um Fluchtversuche, Seitensprünge und uneheliche Kinder – ging nicht spurlos an dem Paar, das soeben aus den Flitterwochen in Südafrika zurückgekehrt ist, vorüber.

„Teilweise mussten wir über die Gerüchte lachen“
Nur wenige Stunden nach ihrer Ankunft gaben Charlene und Albert der französischen Zeitung Nice Matin ein Interview. „Wir möchten auf diesem Weg unsere Empörung über die Gerüchte zum Ausdruck bringen“, so Fürst Albert II., der sich in dem unter dem Titel „Albert kann nicht mehr“ erschienenen Artikel verletzt gibt. „Es ist unerträglich!“ Angesprochen auf die Gerüchte um ein uneheliches Kind, das während der Beziehung mit Charlene entstanden sei, reagiert er mokiert: „Es ist bedauerlich, dass die Medien solche Gerüchte veröffentlichen, ohne sie zu überprüfen und Beweise zu haben. Ich war immer ein Verfechter der freien Meinungsäußerung, aber die Verbreitung falscher Informationen ist bedauerlich und strafbar.“ Trotz allen Ärgers hätten er und seine Frau jedoch auch lachen müssen über die Berichte.

Mager aus dem „Traumurlaub“ zurück
„Dass wir etwa in Südafrika in zwei verschiedenen Hotels wohnten, hatte natürlich rein praktische Gründe“, erklärt Fürst Albert. „In Mosambik hatten wir dann eine wunderbare, völlig ungestörte Zeit – es war ein Traumurlaub.“ Dann legt er seiner Frau Charlene, die noch dünner ist als bei ihrer Hochzeit, die Hand auf den Oberschenkel und fragt sie auf Englisch, ob sie noch etwas hinzuzufügen hätte. „Nein“, haucht sie. Was sonst sollte sie auch sagen?

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