Bush-Rocker im Love-Talk

Rossdale: Verliebe mich jeden Tag neu in Gwen

18.10.2011

Vom Glück geküsst: Gavin Rossdale über Traumfrau, Kids und Comeback.

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Sie kurvte kess in Rollschuhen vor der Bühne herum, als ich gerade meinen Soundcheck machte. Und da war es um mich geschehen“, erinnert sich Gavin Rossdale an die Schmetterlinge in seinem Bauch, als Gwen Stefani sein Herz eroberte. Nun sind der 45-jährige Bush-Sänger und die No-Doubt-Ikone ein Herz und eine Seele, sprich: das Traumpaar des Rock’n’Roll, und das schon seit 15 Jahren. Seit neun Jahren sind die beiden unfallfrei verheiratet, denn Skandale gab es nie. Das Ergebnis sind zwei süße Söhne: der fünfjährige Kingston James und der dreijährige Zuma Nesta Rock. Weil die beiden stets super hip gekleidet und frisiert sind, zählen sie zu den coolsten Kids der Welt. Und weil ihre Eltern mit Brangelina und den Beckhams befreundet sind, haben Kingston und Zuma auch die coolsten Freunde der Welt. Zur Freude der Paparazzi feiern die Familien oft Kinderfeste der Rasselbanden gemeinsam und machen lustige Ausflüge. Eigentlich ein Wunder, dass Rossdale noch Zeit für die Arbeit hat. Dennoch kommt am 28. Oktober die Bush-Comeback-CD The Sea Of Memories auf den Markt. Und am 11. November rockt Rossdale das Wiener Gasometer.

Hand aufs Herz: Wie schafft man es als Rockstar, 15 Jahre lang treu zu sein?
Gavin Rossdale:
Indem man sich jeden Tag neu verliebt! Die Kunst der Liebe ist es ja, mit einem Menschen durch dick und dünn zu gehen, miteinander zu wachsen und nicht bei jedem kleinen Problem alles infrage zu stellen. Verliebt sein ist einfach, doch erst der Alltag macht unsere Liebe reif und groß. Meine Freunde ziehen mich ja schon auf. Sie haben ständig wechselnde Partner und wundern sich, dass ich als Rockstar nur meiner Gwen treu sein will – bei all den Groupies!

Wann wussten Sie, dass Gwen „die Eine“ ist?
Rossdale:
Das waren ihre Rollschuhe! Damit kurvte sie bei meinem Soundcheck vor der Bühne rum, und da war es um mich geschehen. Seitdem spiele ich keine Soundchecks mehr.

Wie lebt es sich im Schatten eines globalen Superstars?
Rossdale:
Da gibt es keine Konkurrenz, nur Liebe. Ich bin ihr größter Fan und kann mein Glück gar nicht fassen.

Gibt’s keine Schattenseiten?
Rossdale:
Die Liebe und eine Familie verlangen immer Zugeständnisse. Doch gerade die machen das Leben so lebenswert.

Kein Problem mit den vielen Paparazzi?
Rossdale:
Ganz im Gegenteil. Mein Sohn Kingston wird fotografiert, seitdem er neun Tage alt ist. Für uns ist das normal. Und meine Mum liebt diese Fotos. Sie sagt immer: „Gut, dass es die Paparazzi gibt, da sehe ich wenigstens, wie gut es euch geht und wie süß meine Enkerl heranwachsen.“ Auch ich finde das super. Gerade, wenn ich auf Tour bin. Und glauben Sie mir: Hätte ich eine Kamera, würde ich auch nur meine Frau fotografieren. Denn sie ist so wunderschön...

Sie zählen Angelina Jolie, Brad Pitt und die Beckhams zu Ihren besten Freunden...
Rossdale:
Das ist eben L. A.! Da ist jeder erfolgreich. Wir verstehen uns alle prima und unsere Kids sind die besten Freunde. Und diese vielen gemeinsamen Treffen machen wir ja eigentlich nur, um den Paparazzi die Arbeit zu erleichtern (lacht).

Laut „Instyle“ gelten Kingston und Zuma bereits als die Stars der Zukunft...
Rossdale:
Das ist verrückt und ich frage mich, was da noch alles kommen wird. Wir können das aber nicht mehr stoppen, sondern nur schauen, dass wir ihnen die richtigen Werte mitgeben.

Sind Sie ein guter Vater?
Rossdale:
Ich selbst hatte eine sehr schwierige Kindheit. Lebte mal bei meiner Mum, dann bei meinem Dad, dann bei den Großeltern. Deshalb sind für mich in der Erziehung auch konstante Werte so wichtig. Ich bin zwar Musiker und oft auf Tour, aber immer für meine Kinder da. Und wenn ich daheim bin, bringe ich sie zur Schule und bin bei all ihren Festen dabei. Eine echte Glucke.

Wechseln Sie auch die Windeln?
Rossdale:
Beim ersten Kind schon, doch beim zweiten ließ mich Gwen nicht mehr ran (lacht). Aber sonst mache ich alles: Ich bin ihr Chauffeur, ihr Kindermädchen und helfe bei den Hausaufgaben. Wahrscheinlich sind sie jetzt froh, dass ich endlich wieder auf Tour bin. Dass sie endlich eine Ruhe von mir haben (lacht).

Wollen Sie weitere Kinder?
Rossdale:
Nein! Aber als Mann hat man da auch nichts zu sagen. Das entscheiden ja sowieso nur die Frauen.

Trotzt Ihres Glücks starten Sie das Bush-Comeback und rocken am 11. 11. in Wien.
Rossdale:
Es ist sehr schmerzvoll, meine Familie zu verlassen, und ich frage mich oft, ob das richtig ist. Ob ich ein schlechter Mensch bin, weil ich zurück auf die Bühne will. Doch ich bin nun mal Rockstar und habe mit Gwen zum Glück auch eine Frau, die meinen Job hundertprozentig versteht. Ich vermisse Gwen total und freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen. Bis dahin muss ich mit den Paparazzi-Fotos meiner Familie leben.

Schmerzen, die man mit einer gemeinsamen Tour vermeiden könnte, oder?
Rossdale:
Vom persönlichen Standpunkt wäre das fantastisch, doch musikalisch wäre es falsch. Wir haben uns früh geeinigt, Liebe und Karriere zu trennen, und sind damit 15 Jahre großartig gefahren. Warum sollen wir das riskieren

Noch mehr spannende Star-Storys lesen Sie ab heute in der neuen Ausgabe von MADONNA SOCIETY.

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