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Bourne Vermächtnis: Knalliges Popcorn-Kino

12.09.2012

Diese Woche startet „Das Bourne Vermächtnis“ mit Jeremy Renner in den Kinos.

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© Universal Pictures
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Super-Agent Aaron Cross (Jeremy Renner) ist auf Trainingsmission in Alaska: Er taucht im Eiswasser, kämpft mit Wölfen, springt über Abgründe. Einem Anschlag kann er nur mit einer List entgehen; Jason Bournes Enthüllungen fordern derweil einige Opfer. Mit Dr. Marta Shearing (Rachel Weisz) flieht er vor der CIA …

Die Handlung ist dünn, 
die Action dick da
Was für ein Wagnis: nach drei Teilen die Hauptrolle ändern! Dass Matt Damon nicht mehr Zugpferd der Bourne-Reihe ist, geht tatsächlich auf. Mit dem erdigen Jeremy Renner, der einen neuen Charakter einführt, wurde ein geeigneter Darsteller für den Neuanfang gefunden. Im Gegensatz zu Agentenfilmen wie Mission: Impossible oder Bond geht es bei der Bourne-Serie, die im Action-Genre als eine der erfolgreichsten gilt, immer etwas kantiger, mit einem gewissen Anspruch auf realistische Darstellung zu.

Großstadt
Die Schauplätze sind von beschneiter Prachtwildnis bis hin zum drückend-heißen Großstadtlabyrinth überschwänglich breit gesät – man scheute sicherheitshalber keine Kosten. Renner zeigt sich in Topform. Auch der Rest der Crew, Rachel Weisz, ein intrigenblasser Edward Norton und der altbewährte Stacy Keach, brillieren zwischen Verschwörungsschlingen. Die Handlung ist dünn, doch aktuell und spannend, die Action dick da. Knalliges, kurzweiliges Popcornkino.

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