Kino-Highlights

Action, Familienspaß und Dokus locken

19.01.2012

Am Start: Die Muppets, Leonardo DiCaprio und die fesselde Doku "Empire Me".

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© Warner Bros./Disney Pictures/Real Fiction
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Beim Blick aus dem Fenster läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken. Alles ist vom vielen Regen nass und feucht. Wenn man gegen den Himmel schaut, sieht man ein einheitliches Farbschema: Alles ist grau. Mancher will da nur im Bett bleiben und Trübsal blasen. Ein kurzer Abstecher im Kino kann gegen diese Schlechtwetter-Depression ganz schnell Abhilfe schaffen. So bunt und vor allem breitgefächert war das Kinoprogramm schon lange nicht mehr. Vom Action-Thriller über fesselnde Dokus bis hin zum Familienspaß für die ganze Familie ist alles dabei. Hier die Filmstarts der Woche:

Die Muppets"
(USA 2011, 103 mi
Regie: James Bobin
Mit: Amy Adams, Jason Segel, Chris Cooper
Kermit, Miss Piggy und Co. wagen nach zwölf Jahren ein Comeback. Walter ist ein Riesenfan der klassischen Muppets und damit ein bisschen out in der Zeit computeranimierter Kinospäße wie "Shrek". Mit seinem Bruder Gary und dessen Freundin Mary fährt er nach Los Angeles, um Urlaub in der Filmmetropole zu machen. Zufällig findet er beim Besuch der heruntergekommenen Muppet-Studios heraus, dass der fiese, geldgierige Ölunternehmer Tex Richman die alten Wirkungsstätten der Muppets dem Erdboden gleich machen will, weil er in der Gegend Öl wittert. (Web: www.disney.de/muppets)

"Empire Me - Der Staat bin ich"
(D/LUX/A 2011, 100 min)
Regie: Paul Poet
Dokumentarfilmer Paul Poet führt mit seinem Film in sechs Alternativwelten, gegründet von Menschen, die mit dem herkömmlichen Gesellschaftssystem unzufrieden sind. In Mikronationen, die eine gewisse Autonomie erreicht haben, experimentieren die Bewohner mit neuen beziehungsweise neu entdeckten Formen des Zusammenlebens, um dem Einzelnen neue Freiheiten oder selbst gewählte Grenzen zu bieten. (Web: www.empire-me.net)

 "J. Edgar"
(USA 2012, 134 min)
Regie: Clint Eastwood
Mit: Leonardo DiCaprio, Naomi Watts, Armie Hammer
"J. Edgar" ist keine gewöhnliche Filmbiografie über die Karriere und die Macht des gefürchteten Gründers der amerikanischen Bundespolizei. Es ist vielmehr das sensible Porträt eines Mannes mit vielen Schwächen, die Hoover sein Leben lang verbergen wollte. Das Bild des Muttersöhnchens, von Selbstzweifeln zerrissen, ein verkappter Homosexueller, der sich nie offen zu einer Liebe bekannte. Das ist die andere Seite, die Regisseur Clint Eastwood mit viel Fingerspitzengefühl enthüllt. (Web: wwws.warnerbros.de/hoover/index.html)

"Jonas"
(D 2011, 106 min)
Regie: Robert Wilde
Mit: Christian Ulmen
Die Erinnerung an die eigene Schulzeit fällt höchst unterschiedlich aus. Was viele verbindet: Die Abneigung gegenüber der Mathematik. In dieser Mischung aus Fiktion und Dokumentation schlüpft Verwandlungskünstler Christian Ulmen zurück in die Schülerrolle und stellt sich alten Ängsten und neuen Realitäten. (Web: www.jonas-derfilm.de)

"Poliezei"
(F 2011, 127 min)
Regie: Maiwenn Le Besco
Mit: Karin Viard, Joeystarr, Marina Fois
Ihr Alltag ist knallhart, ihr Privatleben turbulent: Die französische Regisseurin Maiwenn Le Besco erzählt in ihrem preisgekrönten Ensemblefilm von Polizisten, die in Paris den schier aussichtslosen Kampf gegen Kindesmissbrauch führen und nicht aufgeben. (Web: www.poliezei-film.de)

"Tyrannosaur - Eine Liebesgeschichte"

(GB 2011, 91 min)
Regie: Paddy Considine
Mit: Peter Mullan, Olivia Colman
Joseph entspricht den Klischees eines Trinkers aus Nordengland. Doch der Witwer ist anders als andere: Regelmäßig wird er übermäßig gewalttätig - dabei ist er in seinem Innern so ängstlich wie ein Kind. Nachdem er eine Scheibe eingeschlagen hat, versteckt er sich sogar vor der Polizei. Die sensible, weltoffene Ladenbetreiberin Hannah und der ungehobelte Klotz lernen sich zufällig kennen. Aus Zuneigung wird Liebe. Hannah wiederum ist jedoch unglücklich verheiratet. Ihr Mann James quält und schlägt sie regelmäßig. Als Joseph das herausfindet, dreht er durch.    (Web: www.tyrannosaur.kinokontrovers.de)


 
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