Oscars

Favorit
 ist ein
 König

24.02.2011

Wer hat Chancen gegen "Kings Speech"?

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© AP Photo/The Weinstein Company, Laurie Sparham, Photo Press Service, www.photopress.at
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Die heurigen Oscars am Sonntag im Kodak Theatre in L.A. sollen ein Hit werden – vor allem für junge Fans: Via YouTube veröffentlichte das jüngste Moderatorenduo seit Jahren, Anne Hathaway (28) und James Franco (32), die Proben für ein besonderes Gustostück vor der halben Milliarde TV-Zuseher: Die Jungstars werden zum Gaudium John Travolta und Olivia Newton John im 70iger-Kultmusical Grease persiflieren. "Das Auditorium wird toben", hoffte ein Veranstalter.

Favoriten
Der Goldstatuen-Reigen am Sonntag 20:30 Uhr Lokalzeit (Montag 2:30 Uhr MEZ) wird heuer spannender denn je. Zwar gibt es haushohe Favoriten: Colin Firth (50) als Stotter-Britenkönig in The King’s Speech und Natalie Portman als Schwanensee-Ballerina im Psychothriller Black Swan scheinen nach dem Preisreigen bei vorangegangenen Award-Galas (Golden Globes, SAG Awards) die Oscars als "beste Schauspieler" kaum zu nehmen zu sein. Der Toppreis für den besten Film dürfte ebenfalls an das britische Monarchendrama gehen. Doch dann gehen die Meinungen auseinander:

Topkritiker wie Roger Ebert (Chicago Sun-Times) glauben an einen King’s Speech-Triumphzug, der auch Sprachtrainer Geoffrey Rush und "Queen Elizabeth" Helena Bonham Carter in der Kategorie der besten Nebendarsteller Oscars bringen könnte. Eine mögliche Welle könnte auch Tom Hopper den Regisseurpreis zuspielen.

Doch gerade in den letzten Jahren teilten die 6.000 Juroren die Statuen lieber unter mehreren Filme auf. Dieses Szenario bietet Spannung: Christian Bale (37) könnte als Boxertrainer im Film The Fighter zum besten Nebendarsteller gekürt werden, bei den Frauen hätten die Fighter-Stars Melissa Leo (50) und Amy Adams (36) eine Chance.

Zum besten Regisseur könnte auch David Fincher für seine Meisterleistung im Film The Social Network über den Aufstieg von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg werden. Dennoch: Jungstar Jesse Eisenberg (27), der Zuckerberg verkörpert, wird Kontrahenten Firth kaum schlagen können. Fix scheint der Preis für das beste Drehbuch für Social Network-Schreiber Aaron Sorkin.

Waltz-Auftritt?
Nach den jüngsten Triumphen von Christoph Waltz (Inglourious Basterds) und Stefan Ruzowitzky (Die Fälscher) gibt es für Österreich diesmal keine heimischen Kandidaten. Waltz könnte immerhin als Präsentator auftreten.

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