Traurig!

ESC-Brite eiskalt abserviert: Team lässt ihn alleine (!) sitzen

17.05.2026

Das hatte sich die britische Synth-Legende Sam Battle (37) ganz anders vorgestellt. Mit seinem ungewöhnlichen, deutschsprachigen Song „Eins, Zwei, Drei“ fuhr er beim Eurovision Song Contest ein bitteres Ergebnis ein.

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© Getty Images
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 Der diesjährige Auftritt von Sam Battle für Großbritannien wird in Erinnerung bleiben. Ein virales Video sorgt bei den Fans im Netz für blankes Entsetzen.

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Einsam auf der Couch

Während der wichtigen „Jury-Show“ am Freitagabend, bei der es bereits um die entscheidenden Punkte der Fachjurys ging, spielte sich ein bizarres Drama ab. Sam Battle wurde von seiner eigenen Delegation komplett allein gelassen. Ein Video-Clip zeigt den Musiker isoliert auf den Sofas des Green Rooms.

 

Zusammenhalt

Rettung nahte glücklicherweise aus Skandinavien: Das dänische Team, das direkt neben dem Briten platziert war, erkannte die unangenehme Situation, bewies Herz und lud Sam spontan ein, das Event auf ihrer Couch mitzufeiern. Obwohl Battle Profi genug war, um lächelnd in die Kameras zu winken, kochte die Fan-Seele im Netz.

Der britische Fan Tom Cross machte seinem Ärger auf der Plattform X Luft: „Entschuldigung, aber wenn ich Delegationsleiter für Großbritannien wäre, hätte ich meinen Act nicht ganz allein beim Höhepunkt der Jury-Show sitzen lassen [...], sodass er nach der Flaggenparade von dem lieben Dänemark übernommen werden musste.“

Warum sang ein Brite auf Deutsch?

Dass Sam Battle überhaupt mit dem deutschen Titel „Eins, Zwei, Drei“ an den Start ging, hat rein persönliche Gründe. Der Musiker verbindet eine tiefe Liebe mit der Bundesrepublik, wie er im Vorfeld gegenüber „RadioTimes“ verriet. Er habe abseits seiner Heimat in keinem Land so viel Zeit für Konzerte und Studioarbeit verbracht wie in Deutschland. Geholfen hat der mutige Sprachexperiment-Ansatz am Ende leider nicht. Mit dem letzten Platz und dem unprofessionellen Verhalten seines eigenen Teams im Rücken bleibt für Sam Battle wohl nur der Trost, dass er in Dänemark neue Freunde gefunden hat. 

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