Ausgezeichnet

STS mit Ehrenzeichen der Republik geehrt

27.06.2012

 "Heute fehl'n mir die Worte", freut sich Schiffkowitz über die Auszeichnung.

Zur Vollversion des Artikels
Zur Vollversion des Artikels

Sie haben "'s ganze Leben für'n Rock' n' Roll" gegeben, nach 30-jähriger Karriere gab es nun auch vom offiziellen Österreich ein "Dankschön": Helmut "Schiffkowitz" Röhrling, Günter Timischl und Gert Steinbäcker - besser bekannt als STS - wurden am heutigen Mittwoch mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. "Ich bin normalerweise nicht auf den Mund g'fallen, aber heute fehl'n mir die Worte", meinte ein sichtlich gerührter Schiffkowitz. "Ein Segen, was der Gott des Zufalls da zusammengeführt hat", attestierte wiederum Laudator Christian Kolonovits im Hinblick auf "unsere STSler".

STS fassungslos und gerührt
"Wir sind erfreut und fassungslos. Diese Ehrung empfinden wir als große Auszeichnung", so Schiffkowitz weiter. "Wir sind dem Schicksal dankbar, dass wir es so weit bringen durften." Dass auch nach drei Jahrzehnten der Erfolg für das Austro-Pop-Trio, das mit Liedern wie "Großvater" oder "Fürstenfeld" ein Stück österreichischer Musikgeschichte geschrieben hat, nicht abreißt, war nicht zuletzt anlässlich ihrer Abschiedstournee im Vorjahr ersichtlich: Zweimal wurden die Wiener Stadthalle sowie die Münchner Olympiahalle und gleich viermal die Stadthalle in Graz ausverkauft.

Nur lobende Worte für Austro-Popper

"Ihre Musik hat selbst mich zum Singen gebracht", erklärte Kulturministerin Claudia Schmied (S) beim heutigen Festakt. "Es sind große Geschenke, die sie uns gemacht haben. Ihre Lieder sind Teil unserer Lebenswelten geworden und damit Volkslieder im besten Sinn." Kolonovits versuchte sich an der Ergründung des Phänomens STS, musste aber zugeben, dass es unmöglich ist, "eine 'Überdosis G'fühl' mit dem Kopf zu erklären". Die Lieder des Trios seien nie ehrgeizig, sondern "werden in die Welt gesetzt und finden automatisch die richtige Bestimmung. Sie bringen uns zum Lachen, zum Weinen - und können sogar gescheiter machen, wenn man es darauf anlegt."


 
Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel