Wütend & traurig

Borg: Abrechnung nach "Stadl"-Aus

13.01.2016

"Es bricht mir das Herz", steht er nun vor den Trümmern der Show.

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Der Musikantenstadl ist Geschichte! Nachdem die Verjüngungskur mit Alexander Mazza und Francine Jordi floppte, zogen die Sendungsverantwortlichen die Notbremse. Zukünftig wird die Show nur noch zu Silvester über den Bildschirm flimmern. Nun meldete sich Andy Borg nach dem Stadl-Aus zu Wort und rechnet ab.

In den Ruin getrieben
Unter dem Moderator erzielte der Musikantenstadl Top-Quoten, trotzdem wurde Borg abgesetzt, um die Show an ein jüngeres Publikum anzupassen. Doch der Plan ging nicht auf. "Es bricht mir und ich glaube auch Millionen von Musikantenstadl-Fans das Herz, auf die Trümmer eines 34 Jahre jungen Fernsehklassikers blicken zu müssen. Verlierer sind neben meinen Gesangskollegen, denen diese TV-Plattform verloren geht, vor allem die Fernsehzuschauer", trauert Borg der Sendung nach.

Falscher Ansatz
Doch er weiß ganz genau, wer für dieses Desaster verantwortlich ist. "Ganz klar diejenigen, die die Entscheidung getroffen haben, den Stadl zu verjüngen. Denn das war eine Entscheidung gegen die Zuschauer", wettert der Moderator im Interview mit der Bild-Zeitung gegen die Sender. Er habe von Anfang an gewusst, dass das Publikum darauf nicht ansprechen werde und sich "nichts vorschreiben lässt. Das haben die schlechten Quoten gezeigt".

Prophezeiung
Schon der 2015 verstorbene Karl Moik, Urvater des Musikantenstadls, hatte prophezeit, dass die ARD die Sendung irgendwann in den Ruin treiben wird. "Karl Moik sollte recht behalten, als er noch kurz vor seinem Tod sagte: 'Was den Zuschauer interessiert, ist denen da oben so egal, wie einem etwas egal sein kann - völlig egal'", erinnert sich Borg zurück.

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