Streit
460 Euro Strafe! Mucha klagt ungebetenen Gast nach Gala-Eklat
07.05.2026Für die dreiste Flugbegleiterin, die sich heimlich unter die Gäste mischte, hat der Abend jetzt ein finanzielles Nachspiel. Christian Mucha ließ ihr einen Anwaltsbrief zukommen.
Das noble Dinner im Naturhistorischen Museum kommt die stadtbekannte „Event-Schnorrerin“ nun teuer zu stehen. Nachdem sich die Dame, die sich selbst gerne als „Flugbegleiterin“ bezeichnet, auf besonders listige Weise an den Security-Teams vorbei in die 50-Jahr-Gala von Verleger Christian Mucha geschlichen hatte, folgt nun das juristische Nachspiel.
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460 Euro für einen Abend Luxus-Konsum
Wie aus einem Anwaltsschreiben von Staranwalt Michael Dohr hervorgeht, lässt der Medienmanager die Dreistigkeit der ungebetenen Besucherin nicht auf sich sitzen. In dem Schreiben wird die Frau aufgefordert, eine Entschädigung von 340 Euro sowie die Kosten des rechtlichen Einschreitens in Höhe von 120 Euro zu begleichen. In Summe ergibt das eine „Rechnung“ von 460 Euro für die unrechtmäßige Konsumation und Teilnahme an der exklusiven Abendveranstaltung.
Besonders pikant: Laut Mucha hat das Vorgehen der Dame System. Sie stehe bereits auf den „roten Listen“ zahlreicher Veranstalter und sei in der Vergangenheit schon mehrfach von Security-Personal abgewiesen worden. Dass sie es dennoch schaffte, sich unter die geladenen Gäste – darunter die Crème de la Crème der heimischen Medienwelt – zu mischen, sorgt bei der betroffenen Mediengruppe für „Empörung und Zorn“.
Hausverbot und eine Spende für den guten Zweck
Mucha, der für seine konsequente Linie bekannt ist, geht es dabei offenbar weniger um den persönlichen Gewinn. Im Anwaltsschreiben wird klargestellt, dass der eingeforderte Betrag nach Erhalt einer gemeinnützigen Organisation gespendet werden soll.
Zusätzlich zu der Geldforderung wurde gegen die „Flugbegleiterin“ ein lebenslanges Hausverbot für alle Unternehmen und künftigen Veranstaltungen der Mediengruppe ausgesprochen. Sollte die Dame die Frist von sieben Tagen verstreichen lassen, drohen ihr weitere rechtliche Schritte.
"Ich bin ein großzügiger Mensch, aber wenn sich jemand offenbar immer wieder bei exklusiven Events einschleicht, dann möchte ich als Präzedenzfall für all jene, die sich mit ungebetenen Gästen herumschlagen, ein Exempel statuieren", sagt Mucha im Talk mit oe24.
Für die Szene-Bekannte, die wir von oe24 schon vor Jahren bei diversen Buffets entdeckten, dürfte der „Höhenflug“ im Naturhistorischen Museum somit eine unsanfte und vor allem kostspielige Landung nach sich ziehen.