Fortell-Erbe
Tumulte beim Bruder-Zwist-Prozess
Tumulte und Chaos haben am Mittwoch im Wiener Landesgericht den nächsten Akt im "Bruder-Zwist" Albert gegen Marius Fortell eingeläutet. Während der Schauspieler in seinen emotionalen Ausführungen von Richter und Staatsanwältin nur schwer zu bremsen war, "flüchtete" sich Ehefrau Barbara Wussow, die als Zeugin geladen war, ins Verteidigerzimmer.
Lesen Sie auf der folgenden Seite den Live-Ticker der ersten Verhandlungsstunden nach.
12:27 Uhr: Jetzt wird der Finanzverwalter verhört, der das Vermögen teilweise verwaltet hat.
12:16 Uhr: Albert Fortell zeigt Emotionen, spricht sehr eloquent. Er schloss bekanntlich nicht nur das Reinhard-Seminar ab, sondern studierte auch Rechtswissenschaften.
11:28 Uhr: Barbara Wussow ist jetzt im Gerichtssaal eingetroffen.
11:15 Uhr: Die Verhandlung wird immer emotionaler. Der Richter muss Fortell immer bitten, nicht zu lange auf gestellte Fragen auszuführen.
11:01 Uhr: Vor der Türe und im Saal sind geschätzte 25 Journalisten, die gespannt die Verhandlung und das Geschehen verfolgen.
10:53 Uhr: Gespanntes Warten: Barbara Wussow ist noch nicht da.
10:11 Uhr: Der Richter geht mit Albert Fortell alle Dinge der Verlassenschaft der Mutter durch. Immer wieder fällt der Name des Bruders von Seiten Fortells. Der Bruderzwist nimmt auch in diesem Prozess seinen Lauf, obwohl die Staatsanwaltschaft Kläger ist.
09:52 Uhr: Fortell bekennt sich "nicht schuldig".
09:39 Uhr: Fortells Anwalt sagt, die Anklage ist nicht haltbar, da das Verfahren mit dem Finanzamt (Schulden der Mutter) noch offen ist.
09:33 Uhr: Die Staatsanwaltschaft spricht von der Republik als Kläger.
09:27 Uhr: Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet: Schädigung fremder Gläubiger.
09:15 Uhr. Jetzt wendet sich der Richter an Albert Fortell: "Ein Geständnis ist strafmildernd".
09:13 Uhr: Fortelnis Anwalt muss im Auditorium Platz nehmen und sich von der Anklagebank entfernen
09:10 Uhr: Marius Fortelnis Anwalt tritt als Nebenkläger auf, wegen Verbindlichkeiten Dritter. Der Richter wies das jedoch ab.
09:08 Uhr: Bruder Marius Fortelni ist ebenfalls vor Gericht erschienen.
09:05 Uhr: Jetzt geht's los: Albert Fortell ist da.
Rückblick:
Jüngst erhob nämlich ein Staatsanwalt Vorwürfe, dass nach dem Tod von Fortells Mutter im Jahr 2007 erhebliche Vermögensbestandteile verschwiegen wurden (für ihn gilt die Unschuldsvermutung). Deshalb ist jetzt am Wiener Landesgericht im Saal 301 eine Verhandlung angesetzt. Zur Zeugenaussage geladen ist Fortells Ehefrau, die beliebte Mimin Barbara Wussow (50).
Wie bereits berichtet, gab es schon in der Vergangenheit immer wieder Streitigkeiten bei Gericht zwischen Fortell (mit bürgerlichem Namen Fortelni) und seinem Bruder Marius (56).
Letzterer klagte einen Erbanteil von rund einer Million Euro ein. In den früheren Gerichtsverhandlungen bestritt Albert Fortell aber, dass es überhaupt etwas von Wert zu erben gab.