Letzte Monate

Lauda-Bruder: Darum kämpfte Niki so hart

06.06.2019

Sein Bruder Florian hat in einem Interview private Einblicke gegeben.

Zur Vollversion des Artikels
© APA/dpa/Rolf Vennenbernd
Zur Vollversion des Artikels

Niki Lauda ist am Montagabend, 20. Mai, "im Kreise seiner engsten Familie in der Universitätsklinik in Zürich friedlich eingeschlafen". Das teilte die Familie Lauda  in einem Statement mit. "In den letzten 10 Monaten waren wir jede Minute an seiner Seite. Wir haben mit ihm gelacht, geweint, gehofft und gelitten, aber schlussendlich verließen Niki gestern seine Kräfte."

Schwerer Weg

Die letzten Monate sind für die ganze Lauda-Familie viel gewesen. Zuerst bekam Niki eine Lunge  transplantiert, dann musste er mit einer schweren Grippe kämpfen. Die letzte Zeit in der Schweiz sei eine Herausforderung für alle gewesen. Ehefrau Birgit habe ihn so oft wie möglich mit den Kindern besucht. Trotzdem habe Niki unter der Trennung von seiner Familie gelitten.

Bruder Florian spricht

Jetzt verriet Niki Laudas Bruder Florian der "Freizeit Revue", was dem Formel-1-Star in der letzten Zeit Kraft gab: "Er war ein Einzelkämpfer. (...) Doch was ihn verändert hat, war die Geburt seiner Zwillinge Max und Mia. Er ist durch sie viel menschlicher, gefühlvoller und weicher geworden. Er hat sie mit großer Freude aufwachsen gesehen. Die Zwillinge sind ja noch relativ jung. Er wollte nicht aufgeben, hat für sie um sein Leben gekämpft bis zum Letzten." Lauda hat für den Fall seines Ablebens gut für die Kinder und seine Frau vorgesorgt, so Bruder Florian: "Wie man das eben tut mit Menschen, die man liebt."

Berührendes Familien-Statement

"Niki, du warst ein einzigartiger Kämpfer und ein außergewöhnlicher Mensch ", hieß es von der Familie. "Wir lieben und vermissen dich auf ewig und für immer." Gezeichnet wurde die Aussendung von Laudas Ehefrau Birgit, seiner Ex-Gattin Marlene und seinen Kindern Lukas, Mathias, Max und Mia.

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel