Nach Herzinfarkt

Moik: So kämpft er sich zurück ins Leben

30.04.2014

Karl Moik musste ins künstliche Koma versetzt werden – sein Zustand ist derzeit stabil.

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Das Drama ereignete sich am 3. März: Nach einem Festumzug im Kölner Karneval brach Karl Moik (75) in seinem Hotelzimmer zusammen und musste mit dem Notarzt in die Kölner Uniklinik gebracht werden. Diagnose: schwerer Herzinfarkt!

Da Moik bereits drei Bypässe hat, wurde sofort operiert, doch die Operation verlief nicht problemlos. „Seine Chance zu überleben lag bei nur 10 Prozent“, so Moiks Ehefrau Edith (70) zu Bild. Da sich in seiner Lunge Wasser bildete, musste ein Luftröhrenschnitt vorgenommen werden. Moik wurde in ein künstliches Koma versetzt, damit sich sein Körper besser erholen kann.

Fast zwei Monate auf der Intensivstation

Salzburg. Der Infarkt ereignete sich am 3. März – erst am 24. April konnte Karl Moik mit dem ÖAMTC-Jet nach Österreich überstellt werden, wo er nach ein paar Tagen im Spital von St. Johann schließlich am Montag in der Reha-Klinik Großgmain eingecheckt hat.

Gesundheit. Es ist nicht das erste Mal, dass der Moderator gesundheitliche Probleme hat. Schon 2004 hatte er einen Infarkt erlitten und bekam drei Bypässe. Im Jahr 2006 musste er nach einem Schwächeanfall mehrere Tage auf der Intensivstation verbringen

Ehefrau Edith: ›Ich habe den Herrgott angefleht‹
Frage: Wie geht es Ihnen nach dem Infarkt Ihres Ehemannes?
Edith MOIK: Als mir die Ärzte sagten, dass mein Mann gerade einmal zehn Prozent Überlebenschance hat, ist in mir eine Welt zusammengebrochen. Ich habe den Herrgott angefleht, mir nicht meinen lieben Karl zu nehmen.

FRAGE: Wie haben Sie die Zeit nach dem Herzinfarkt erlebt?
Edith MOIK: Es folgten für mich Wochen von Verzweiflung, Hoffen und Bangen. Am 18. April, dem Tag unserer goldenen Hochzeit, habe ich ein Glas Sekt getrunken. Ich habe meinem Karl für fünfzig gemeinsame Jahre von Herzen gedankt. Ich weiß, dass meine Gedanken ihn erreicht haben.“

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