Sie war der Star-Gast am diesjährigen Opernball, Mega-Star Sharon Stone. Dann der Schock-Moment: Stone erlitt plötzlich eine Panikattacke und flüchtete vom Opernball. Nach einer kurzen Erholung im Hotel Sacher kehrte sie dann doch wieder auf den Ball der Bälle zurück.
Nach einem Interview kurz nach ihrem Eintreffen wurde die US-Schauspielerin in der Oper laut ihren Gastgebern derartig "von der Schönheit und Eleganz der Menschen überwältigt", dass sie ins nahe gelegene Hotel Sacher gebracht werden musste. Dort konnte sie sich dann offenbar so weit erholen, dass sie wieder zurück zum Fest konnte.
Vor der Attacke gab Stone ein Interview, das zunehmend sonderbarer wurde. Zuerst schwärmte sie davon, dass "die Polizisten so fesch sind", dann sprach sie sichtlich mitgenommen über ein "Meer von Eleganz" und "kulturellem Stolz". Bis sie unter Tränen schließlich über die "Liebe zu den Mitmenschen" lobte.
Er hatte Stone zum Opernball geholt
Zu oe24 sagte Karl Guschlbauer, er hatte Stone zum Opernball geholt: "Wahre Schönheit berührt das Herz. Wenn ein Gast wie Sharon Stone vor lauter Überwältigung Freudentränen vergießt, zeigt das nur, wie magisch dieser Abend ist."
"In vollem Glanz"
Weiter meinte Guschlbauer : "Es ist völlig verständlich, dass man sich nach solchen Emotionen kurz ins Hotel zurückzieht, um sich frisch zu machen und dann in vollem Glanz zurückzukehren."
Bei der Eröffnung merkte das Publikum von dem Zwischenfall freilich nichts. Gefeiert wurde vor allem der Auftritt des Staatsballetts, das in goldenen Kostümen von Giorgio Armani den "The Carousel Waltz" aus dem Musical "Carousel" tanzte. Auch Teile der ausgewählten Musikstücke, die von der südafrikanischen Sopranistin Pretty Yende und dem französischen Tenor Benjamin Bernheim gesungen wurden, versprühten viel Broadway-Feeling.
So konnten die Besucherinnen und Besucher etwa bei der "Maria"-Arie und der Balkonszene aus dem weltberühmten Musical "West Side Story" von Leonard Bernstein mitschmachten. Für den Abschluss wurde dann dafür aber ein Stück ausgewählt, das als heimliche Opernball-Hymne gelten könnte: Das Trinklied aus der Oper "La Traviata" von Giuseppe Verdi.
Ende einer Ballnacht
Um 00.19 Uhr ging dann ein turbulenter Abend für Sharon Stone zu Ende.
19 Minuten nach Mitternacht verließ sie die Wiener Oper und kehrte ins Hotel Sacher zurück. Das Ende einer bewegten Ball-Nacht mit viel Glanz und Drama.
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