Cocktails

Starkoch Wolfgang Puck tauscht Opernball-Dinner gegen Bar-Nacht in Wien

12.02.2026

Das Imperial-Dinner zu Ehren von Sharon Stone entwickelte sich am Vorabend des Opernballs zu einem glanzvollen Fest der Abwesenden. 

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Es scheint fast so, als hätte das noble Hotel Imperial an diesem Abend eine unsichtbare Barriere für Weltstars errichtet. Nach Sharon Stone fehlte auch ein weiterer prominenter Gast auf der Liste von Johann Lafer und Karl Guschlbauer: Wolfgang Puck. Doch während die Diva im Nachthemd den Jetlag pflegte, zog es den „Oskar-Koch“ mitten in das pulsierende Wiener Nachtleben.

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Eigentlich war alles für ein Gipfeltreffen der kulinarischen Giganten angerichtet. Johann Lafer und Sternekoch Nikolaus Platterer hatten ein Menü kreiert, das selbst verwöhnteste Gaumen in Ekstase versetzen sollte. Doch ein Gedeck blieb leer. Wolfgang Puck, der Mann, der normalerweise die gesamte Hollywood-Elite bei den Governors Balls nach der Oscar-Verleihung bekocht, entschied sich gegen die kaiserliche Etikette und für eine Prise Wiener Bar-Kultur.

Drinks statt Consommé bei Roberto Pavlovic

Statt Steinbutt und Wildconsommé im Festsaal des Imperial genoss Puck die entspannte Atmosphäre bei einem alten Bekannten der Wiener Szene. Er schaute bei Roberto Pavlovic-Hariwijadi in der legendären Reiss-Bar vorbei. In der Wiener Innenstadt ist Pavlovic eine Institution, und es scheint, als hätte die Aussicht auf einen exzellenten Cocktail und das ungezwungene Flair der Bar den Starkoch mehr gelockt als das protokollgetreue Dinner zu Ehren der (ebenfalls abwesenden) Sharon Stone. Zum Opernball kommt Puck auf Einladung von Wolfgang und Angelika Rosam.


 

Ein Abend der kulinarischen Individualisten

Für die Gastgeber Johann und Silvia Lafer sowie Unternehmer Karl Guschlbauer war dies der zweite Wermutstropfen eines ansonsten glanzvollen Abends. Während im Imperial also die „Opernball-Schaumrolle“ verkostet wurde, stieß Wolfgang Puck in der Reiss-Bar vermutlich auf ein deutlich weniger glutenfreies, aber dafür umso geselligeres Programm an. Ob er sich dort wohl Tipps für die nächste Oscar-Party holte oder einfach nur die Wiener Luft fernab des Blitzlichtgewitters genoss, bleibt sein Geheimnis.