Gartenstart

Im Mai: Diese wichtigen Gartenarbeiten dürfen Sie jetzt nicht verschlafen

08.05.2026

Die warmen Temperaturen am Wochenende bieten die besten Bedingungen für Gartenarbeit. Doch wer jetzt nur im Liegestuhl entspannt, verpasst die wichtigste Phase des Jahres. Wir kennen die Arbeiten, die Sie nicht verschlafen dürfen, wenn Ihr Garten im Sommer zum echten Paradies werden soll.

Zur Vollversion des Artikels
© Getty Images
Zur Vollversion des Artikels

Es ist offiziell: Der wichtigste Gartenmonat des Jahres ist angebrochen. Schnappen Sie sich Ihre Gartenhandschuhe, denn jetzt geht es richtig los. Wenn Sie diese wichtigen Aufgaben im Mai erledigen, legen Sie den Grundstein für eine üppige Blütenpracht und eine ertragreiche Ernte.

Die Eisheiligen im Blick behalten

Auch wenn die ersten Maitage schon sommerlich warm sind, sollten Sie sich nicht zu voreiligen Pflanzaktionen verleiten lassen. Behalten Sie die Eisheiligen (Mitte Mai) im Auge! Erst wenn die Gefahr von späten Nachtfrösten rund um die "Kalte Sophie" endgültig gebannt ist, dürfen empfindliche Pflanzen dauerhaft ins Freie. Sollten Sie bereits kälteempfindliche Gewächse im Freien haben, schützen Sie diese in kalten Nächten vorsorglich mit einem Vlies oder Reisig.

Gemüse, Kräuter und Sommerblumen pflanzen

Jetzt ist die Hochsaison für Ihr Gemüse- und Blumenbeet. Sonnenanbeter wie Tomaten, Zucchini, Gurken, Kürbisse und Paprika dürfen endlich aus ihrem Winterquartier ausziehen und in die Erde gesetzt werden.

© Getty Images

Auch für die Direktsaat von Bohnen, Mais oder Mangold sind die Bedingungen nun ideal, sobald sich der Boden auf etwa 10–12 °C erwärmt hat. Lockern Sie die Erde gut auf und arbeiten Sie etwas Kompost ein, um den jungen Pflanzen den besten Start zu ermöglichen.

Jetzt ist auch der perfekte Moment für ein wahres Blütenmeer. Pflanzen Sie die Stars des Sommers, die bis in den Herbst hinein für leuchtende Farben sorgen. Dazu gehören die Sonnenblumen, die Dahlien, die Petunien für Kübel und Balkonkästen sowie die robusten und pflegeleichten Tagetes.

Den Rasen pflegen

Ihr Rasen befindet sich im Mai in einer Wachstumsphase und braucht nun besondere Aufmerksamkeit. Regelmäßiges Mähen, idealerweise ein- bis zweimal pro Woche, ist jetzt entscheidend, damit sich die Gräser gut verzweigen und ein dichter, robuster Teppich entsteht. Achten Sie darauf, nie mehr als ein Drittel der Halmlänge auf einmal zu kürzen, um den Rasen nicht zu schwächen.
Wer im Frühjahr noch nicht gedüngt hat, sollte dies jetzt nachholen, um für ein sattes Grün zu sorgen. Auch der Kampf gegen das Unkraut beginnt jetzt: Wer frühzeitig zupft, spart sich im Hochsommer viel Frust.

Clever gießen und mulchen

© Getty Images

Die Sonne gewinnt an Kraft und der Boden trocknet spürbar schneller aus. Der Profi-Tipp: Gießen Sie am besten früh morgens oder am späten Abend. So können die Pflanzen das Wasser optimal aufnehmen, bevor es in der Mittagssonne verdunstet und die Blätter bei Nässe nicht so leicht von Pilzkrankheiten befallen werden. Um die Feuchtigkeit an heißen Tagen länger im Boden zu speichern und gleichzeitig lästiges Unkraut zu unterdrücken, ist jetzt die perfekte Zeit, um die Beete zu mulchen, beispielsweise mit angetrocknetem Rasenschnitt.

Ziergarten pflegen

Die großen Auftritte der Frühjahrsblüher wie Tulpen und Narzissen neigen sich dem Ende Entfernen Sie jetzt die verwelkten Blütenstände, damit die Pflanze keine unnötige Energie in die Samenbildung steckt. Wichtig: Das grüne Laub unbedingt stehen lassen, bis es von selbst welkt – so sammeln die Zwiebeln wertvolle Nährstoffe für das nächste Jahr! Auch bei Frühjahrssträuchern wie der Forsythie ist direkt nach der Blüte der ideale Zeitpunkt für einen Rückschnitt.

Weitere Artikel