Neues Dessous-Label
BH-Aktion: Sydney Sweeney droht Ärger wegen Hollywood-Sign-Stunt
27.01.2026Ein nächtlicher Stunt, ein ikonisches Wahrzeichen und eine Werbeaktion, die gerade das Internet spaltet. Doch was als spektakulärer Moment gedacht war, könnte für Sydney Sweeney jetzt ernsthafte Konsequenzen haben.
Action-Movie-Vibes, Nachtaufnahmen, das berühmteste Schild der Welt und mittendrin Sydney Sweeney. Klingt nach einer typischen Promo-Aktion? Ja. Könnte aber ziemlich teuer werden. Die Schauspielerin postete am Montag ein Video auf Instagram, das sie dabei zeigt, wie sie nachts auf das Hollywood Sign klettert und es mit einer Girlande aus BHs ihrer bald launchenden Dessous-Brand Syrn dekoriert. Danach steht die "Euphoria"-Darstellerin vor dem Schriftzug, schaut auf ihr Werk und lächelt in die Kamera. Und das Internet: natürlich sofort im Ausnahmezustand. Doch jetzt wird klar: Diese Aktion könnte rechtliche Folgen haben.
Sydney Sweeney hatte Drehgenehmigung, aber nicht dafür
Laut „TMZ“ hatte das Produktionsteam zwar eine offizielle Drehgenehmigung von FilmLA. Diese galt allerdings nur für Aufnahmen in der Umgebung des Hollywood Signs. Das Klettern auf den Schriftzug, das Berühren oder Verändern des Wahrzeichens war davon ausdrücklich nicht gedeckt. Und genau da liegt das Problem.
Die Hollywood Chamber of Commerce, sie hält die Bild- und Markenrechte am berühmten Schriftzug, stellte laut dem Portal klar: Für jede kommerzielle Nutzung des Hollywood Signs braucht es eine separate Lizenz. Eine solche wurde weder beantragt noch genehmigt.
Das Hollywood Sign ist kein Spielplatz
Gegenüber „TMZ“ bestätigte der Vorsitzende der Hollywood Chamber of Commerce, dass es keinerlei Erlaubnis für diese Aktion gab. Zwar wurden die BHs kurz nach dem Dreh wieder entfernt, allerdings sollen einzelne Teile am Hang zurückgeblieben sein. Und: Das Hollywood Sign gehört zu den strengsten überwachten Wahrzeichen der USA. Illegale Kletteraktionen führten in der Vergangenheit immer wieder zu Geldstrafen, teilweise sogar zu Festnahmen.
Ob das gefilmte Material überhaupt kommerziell verwendet werden darf, ist aktuell unklar. Ohne nachträgliche Genehmigung dürfte das schwierig werden.
Von viral zu „wir melden uns bei Ihrem Anwalt“
Was als augenzwinkernde, provokante Social-Media-Aktion gedacht war, könnte für die 28-Jährige also noch ein juristisches Nachspiel haben. Sicher ist nur: Das Hollywood Sign ist nicht der Ort für Guerilla-Marketing. Auch nicht, wenn man Sydney Sweeney heißt.