Weibliche Stärke

Die Frauen des Jahres 2026: Diese Powerladys erobern die Welt

02.01.2026

Ob in der Politik, auf den großen Bühnen, im Film, Sport oder in wichtigen Führungspositionen: Das neue Jahr soll von weiblicher Stärke zeugen. Finden auch diese Powerladys, die hier für viele andere stehen. 

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Eva-Maria Holzleitner, 32, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung 

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Auch 2026 wird für SPÖ-Politikerin Eva-Maria Holzleitner, seit einem Jahr Ministerin, ein richtungsweisendes Jahr. Im Fokus stehen für sie konkrete Schritte für mehr Gleichstellung: faire Bezahlung, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ein konsequenter Kampf gegen Gewalt an Frauen – und: eine Sexualstrafrechtsreform nach skandinavischem Vorbild. Gleichzeitig will Holzleitner Forscherinnen bessere Perspektiven bieten und mit der Hochschulstrategie 2020 Weichen für die Zukunft stellen.

Roxane Duran, 32, Schauspielerin

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Apropos Salzburg: Erfolgs-„Jedermann“ Philipp Hochmair bekommt ab 18. Juli eine neue Buhlschaft: die österreichisch-französische Schauspielerin Roxane Duran tritt die Nachfolge von Deleila Piasko an. Die zweisprachig aufgewachsene Mimin spielte u.a. in „Das weiße Band“, „Marie Antoinette“ und auf der Bühne Anne Frank. Im Sommer taucht sie in die Rolle der Buhlschaft ein, wie sie selbst sagt.

Karoline Edtstadler, 44 Landeshauptfrau von Salzburg

Während die 44-Jährige ihr Antrittsjahr 2025 als ein prägendes – mit persönlichen Herausforderungen wie dem Tod ihrer Mutter – beschreibt, hat die Powerlady für 2026 viel vor. Die ÖVP-Politikerin will klare Schwerpunkte setzen: eine umfassende Gesundheitsreform, Abbau von Bürokratie, Stabilisierung des Landesbudgets und Verbesserung des Arbeitsmarkts. Zudem will sie MINT-Förderung schon im Kindergarten stärken, sowie Energie- und Digitalisierungsvorhaben vorantreiben.

S. Athanasiadis, B. Reitbauer, M. Yeganehfar Opernball-Komitee

Zu den Society-Highlights des Jahres zählt einmal mehr der Wiener Opernball, der diesmal am Donnerstag, 12. Februar, stattfindet. Für die Organisation zeichnen wieder Spitzen-Gastronomin Birgit Reitbauer, Event-Profi Maryam Yeganehfar und Susanne Athanasiadis, Marketing- und Kommunikationschefin der Staatsoper, verantwortlich. Im Auftrag von Operndirektor Bogdan Rošcic werden sie für fulminante Räumlichkeiten, Köstlichkeiten und einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Alessandra Ferri, Direktorin Des Wiener Staatsballetts

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Im September 2025 übernahm die renommierte Primaballerina (u.a. Mailänder Scala, Royal Ballet) die Leitung des Wiener Staatsballetts. „Ich plane nichts“, sagt sie über sich selbst. Bei den Vorbereitungen auf die fabelhaften Auftritte ihres berühmten Balletts wird jedoch freilich nichts dem Zufall überlassen. Derzeit wird u.a. für die Eröffnung des Wiener Opernballs geprobt.

Sylvia Mayer, Direktorin Verfassungsschutz

Seit 1. Jänner ist Sylvia Mayer neue Direktorin der Direktion Staatsschutz Nachrichtendienst (DSN) – und damit die erste Frau an der Spitze des Verfassungsschutzes. „Die Arbeit des österreichischen Verfassungsschutzes bildet das Fundament für ein sicheres Miteinander in unserer Republik. Ich bin stolz, dieses zu gewährleisten“, freut sich Mayer, die seit 2006 für das BMI tätig ist und als „in höchstem Ausmaß geeignet“ befunden wurde.

Conny Hütter, 33, Skirennläuferin

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Als eine der stärksten Kandidatinnen in Sachen Skirennsport bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo wird die gebürtige Steirerin Cornelia Hütter (im Bild links) gesehen. Bereits drei Mal nahm sie an Spielen teil. Neben ihrer jahrelangen Erfahrung kann Hütter heuer mit einer Topform aufwarten. In Val d’Isère feierte sie etwa einen Weltcup-Sieg in der Abfahrt und ließ Kira Weidle-Winkelmann und Lindsey Vonn hinter sich.

Janine Flock, 36, Skeletonpilotin

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Als Österreichs größte HoL nung bei den Olympischen Winterspielen (von 6. bis 22. Feb) will die Tirolerin durch den Eiskanal in Cortina rasen. Nach herben gesundheitlichen Rückschlägen (Rücken-OP, gebrochene Knöchel und Nase) erkämpfte sich Flock 2023 ein fulminantes Comeback. Zum vierten Mal bei Olympia anzutreten, war stets ihr Traum – Mitte Jänner soll sich dieser erfüllen und Österreich Chancen auf Gold haben.

Beate Meinl-Reisinger, 47, Bundesministerin Für Europäische Und Internationale Angelegenheiten

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Sie seit März 2025 im Amt befi ndliche Außenministerin muss Österreichs Rolle in einer unruhigen Weltpolitik stärken, etwa durch diplomatische Initiativen zu Sicherheit, Migration und europäischer Zusammenarbeit. Zudem treibt sie die UN-Sicherheitsratskandidatur Österreichs voran und koordiniert Gespräche zu Ukraine, Nahost und EU-Erweiterung.

Lisa-Marie Friedle, 23, Shootingstar

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Mit „Zauberhafte Weihnacht im Land der Stillen Nacht“ feierte Ende des Jahres die Tochter von DJ Ötzi Gerry Friedle ihr Moderations-Debüt. Beim Kitzbüheler Hahnenkammrennen (19.-25. Jänner) soll es gleich weitergehen mit der TV-Karriere. Da wird Lisa-Marie für den ORF zur Society-Reporterin und übernimmt die Rolle, die letztes Jahr Melissa Naschenweng hatte. Neues Jahr, neues Gesicht!

Victoria Swarovski, 32 Moderatorin

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Kurz vor Weihnachten sorgte sie – zusammen mit ihrem Lebensgefährten Mark Mateschitz – für Schlagzeilen über ihre Teilnahme an der Rallye Dakar. Im Mai stürzt sich Victoria Swarovski in ein neues Abenteuer: Die „Let‘s Dance“-Moderatorin soll den Eurovision Song Contest (ab 12. Mai in Wien) moderieren. Noch ist es nicht fi x, aber für viele eine kristall-klare Sache.

Anna Sporrer, 63, Bundesministerin Für Justiz

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Im neuen Jahr steht Anna Sporrer, seit 2025 Justizministerin, vor anspruchsvollen Aufgaben. Sie muss den überlasteten Strafvollzug entlasten, Personalengpässe abbauen und Reformen im Justizsystem vorantreiben. Gleichzeitig gilt es, Verfahren zu beschleunigen, die Unabhängigkeit der Gerichte zu sichern und das Vertrauen der Bevölkerung in den Rechtsstaat zu stärken – unter hohem politischem und gesellschaftlichem Erwartungsdruck. Ein arbeitsreiches 2026.

Susanne Wuest, 46, Schauspielerin

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Schon vor der Weltpremiere von Mascha Schilinskis Film „In die Sonne schauen“ wusste die österreichische Schauspielerin Susanne Wuest, dass sie beim „Start einer außergewöhnlichen Karriere“ dabei sein durfte. Sie behielt recht: Das deutsche Generationendrama ist im Rennen um zwei Oscar-Nominierungen und schaffte es gerade auf die Shortlist in den Kategorien „Bester internationaler Film“ und „Beste Kamera“.

Franziska Weisz, 45, Schauspielerin

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Den Dienst als Kommissarin beim Hamburger „Tatort“ hat die gebürtige Wienerin bereits 2023 quittiert. Jetzt kehrt sie mit einem neuen Krimi zum Genre zurück. In der neuen ORF/ZDF/SRFSerie „Obersee“ ermittelt sie gemeinsam mit ihrer deutschen Kollegin Maria Wördemann in der Bodensee-Region Baden-Württemberg. Weisz und Wördemann spielen ein Duo, das unterschiedlicher kaum sein könnte und scheinbar unlösbare Fälle aufklärt.

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