Schweinegrippe
Jetzt spricht das Virus-Opfer
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Das Landeskrankenhaus Villach am Donnerstag: Die drei mit H1N1 infiziertenKärntner, die am Dienstag mit dem Schweinegrippe-Flieger aus Mallorca inGraz landeten, liegen weiter in Quarantäne und getrennt voneinander inEinzelzimmern. Ärzte dürfen nur in Schutzanzügen zu ihnen, niemand darf siebesuchen. „Mir geht es besser, das Fieber ist zurückgegangen“, sagtGottfried U. im Interview mit ÖSTERREICH (siehe unten).
Angehörige müssen sieben Tage in Häusern bleiben
Auchdie Angehörigen der drei Opfer werden gemäß einer Weisung desGesundheitsamts isoliert – sie müssen drei bis sieben Tage in ihren Häusernbleiben. Gottfrieds Mutter Eva: „Wir haben uns krank gemeldet und harren zuHause aus. Noch hat uns der Infekt nicht erwischt.“
Die Isolierung der Angehörigen ist eine Vorsichtsmaßnahme. Hubert Hrabcikvom Gesundheitsamt: „Dadurch ist gewährleistet, dass eine Ausbreitungverhindert wird.“ Die Angst in Kärnten vor einer Ansteckung wird immerskurriler. „Es geht so weit, dass Postler und Nachbarn den Kontakt mit unsmeiden“, so der Vater eines Opfers.
Noch keine Reisewarnung für Urlaubsort Mallorca
VieleÖsterreicher, die einen Mallorca-Urlaub gebucht haben, haben jetzt Angst vorder Pandemie. Auf Mallorca selbst gibt es 34 Fälle, jedoch kehren pro WocheHunderte Deutsche krank nach Hause zurück. Obwohl nächste Woche rund 50Flieger (bis zu 10.000 Urlauber) aus Österreich nach Palma fliegen, gibt esnoch keine Reisewarnung: Hrabcik: „Das wäre überzogen. Wichtig ist,Massen-Events zu meiden, das Virus wird über Tröpfchen übertragen.“