Schulbeginn

Lernen ganz stressfrei

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Schulbeginn: Die Top-Tipps für mehr Balance im (Schul-)Alltag.
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Stehen Kinder unter Dauerstress? Studien bekunden wiederholt, dass Leistungsdruck und Überforderung steigen und damit die Stresslevel der Jüngsten. Was dagegen unternommen werden kann und wie Sie für Entspannung sorgen, lesen Sie hier.

Kinder sind wie Schwämme“, hört man oft. Sie saugen Informationen, Sprache, Eindrücke und Verhaltensweisen auf und lernen binnen kürzester Zeit, das Gelernte auch selbst im Alltag anzuwenden. Doch die Schwammwirkung macht keinen Halt vor negativem Input: Stress und andere Belastungsfaktoren werden von den Jüngsten genauso aufgenommen und erlernt.

Stress ist ansteckend

In der Schule sind Kids besonders gefordert. Hier wirken permanent neue Informationen ein, gleichzeitig gilt es, vielfältige soziale Situationen zu navigieren sowie Eindrücke und Probleme zu verarbeiten: Ein großes Lernpensum, das nicht gut bewältigt wird, Streit unter Freunden oder Spannungen in der Klassengemeinschaft können Kindern stark zusetzen.

Doch Stress beginnt nicht erst in der Schule. Auch das familiäre Umfeld kann dazu beitragen, dass Kinder gestresst sind. Leben die Eltern etwa einen hektischen und/oder stark leistungsorientierten Lebensstil vor, so kann sich dieser Druck auf den Nachwuchs übertragen. Gestresste Kinder äußern ihre Emotionen häufig in Form von psychosomatischen Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen. Auch ein Zurückziehen, gesteigerte Reizbarkeit, stark abfallende schulische Leistung und die plötzliche Verweigerung des Schulbesuchs sind klare Anzeichen für Probleme, die besprochen werden sollten.

Entspannen ist erlernbar

Um mit Belastungen besser umgehen zu können und das Stresslevel möglichst niedrig zu halten, ist das Umfeld entscheidend. Entspannung beginnt für Kinder oft bereits damit, die Eltern relaxt und ausgeglichen wahrzunehmen. Zusätzlich zu dieser wichtigen Vorbildwirkung sind Rituale und feste Abläufe wirkungsvolle Werkzeuge, um Kindern Stress zu ersparen. Ebenso kann die gute Vorbereitung auf die schulischen Anforderungen – in lerntechnischer wie auch sozialer Hinsicht – viel Kummer vorbeugen. (Die besten Tipps lesen Sie weiter unten!)

Konzentration braucht Auszeit

Ein noch „neuer“, aber längst alltäglich gewordener Stressor im Leben von Kindern ist die Digitalisierung. Während Tablet & Co. wertvolle Hilfen sein können, sorgen Sie gleichsam für permanente Ablenkung und Eindrücke von außen. Dadurch erschweren sie nicht nur die Konzentration, sondern auch die Entspannung. Daher ist ein maßvoller Umgang mit Technologie absolut essenziell für eine gesunde psychische Entwicklung und geistige Leistungsfähigkeit.

❯❯ Das hilft der Konzentration ✏ Gesunde Nachtruhe Im Schlaf wird Gelerntes verarbeitet und gefestigt. Gleichzeitig ist dieses Ausruhen über Nacht essenzielle Basis dafür, dass Körper und Psyche sich regenerieren ­können. Das individuelle Schlafbedürfnis ist entscheidend. ✏ Ernährung & Bewegung Essen Kinder viel Zucker, Fertigmahlzeiten und andere Speisen mit wenig Nährstoffgehalt, so bekommt der Körper oftmals zu wenig Energie geliefert, die er für gute Konzentration benötigt. Regelmäßige Bewegung sollte ebenfalls am Plan stehen – sie wirkt sich positiv auf die Denkleistung aus. ✏ Richtige Entspannung In der Schule und beim Lernen zu Hause müssen Kinder sehr viel leisten. Damit sie diese Belastungen gut verarbeiten und Energiereserven dafür mobilisieren können, ist es wichtig, für viel Ausgleich zu sorgen.

❯❯ Tipp: So reduzieren Sie Stress und schaffen Ausgleich für Ihr Kind