Krebspatientin Judith End im Talk

'Alles ist wieder passiert'

© Ronald Frommann
Mit 25 erkrankt Judith End an Brustkrebs. Fünf Jahre später die erneute Diagnose Gebärmutterkrebs. Der Talk.
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Judith Ends Lebensgeschichte ist erst 30 Jahre kurz. Doch es ist leider schon jetzt eine Geschichte von großen Schmerzen, tiefsten Ängsten und unglaublichen Kraftakten. Ende 2006, End ist 25 Jahre jung, alleinerziehende Mutter der vierjährigen Paula und mitten im Studium, der Schock: Brustkrebs. Eine aggressive Form. End wird eine Brust entfernt, starke Chemo und Strahlentherapie folgen. Ihr damaliger Partner, die Liebe währt erst kurz, macht sich schnell aus dem Staub. Mit großer Kraft erträgt die Hamburgerin Schmerzen und Therapien, versucht ihrer Tochter die unerträgliche Verlustangst zu nehmen. Ihren Leidensweg verarbeitet End, die heute als Lektorin und Autorin tätig ist, im Buch „Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“ (MADONNA berichtete im letzten Jahr.)

Flash
Fünf Jahre später hat es das Leben dann doch mal gut gemeint mit Judith End. „Ich habe mich so heil gefühlt.“ Anfang 2011 lernt sie einen Mann kennen. „Liebe und Nähe waren für mich wieder möglich.“ Am 5. März feiert sie ihren 30. Geburtstag. „Ich dachte, 2011 wird ein gutes Jahr für mich. Ich war glücklich.“ Wenige Tage später der Schock. Die Ärzte diagnostizieren Gebärmutterkrebs. Eine seltene, aggressive Form. „In dem Moment ist wieder alles zusammengebrochen“, erzählt die aparte junge Frau im bewegenden MADONNA-Interview. Was das Schlimmste ist – abseits von einer Totaloperation und einem sechsteiligen Chemozyklus, den End vor sich hat? „Ich musste es meiner Tochter Paula sagen. Ich musste ihr sagen: Mama hat wieder Krebs.“

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