Obduktionsergebnis
Brutaler Mord an Vierfachmutter: Daran starb Zoja O. (38)
08.04.2026Das vorläufige Obduktionsergebnis liegt nun vor.
NÖ. Nach dem brutalen Mord an Zoja O. (38) am Ostersonntag in Sooß liegt das vorläufige Obduktionsergebnis vor. Die 38-Jährige habe drei Schuss- und unzählige Stichverletzungen aufgewiesen, sagte Staatsanwaltssprecher Erich Habitzl.
Gestorben war die Vierfachmutter an den Stichverletzungen, die ihr mit einem Schraubendreher zugefügt worden sein dürften.
Als Motiv des 47-Jährigen wird der Hass auf seine Ex vermutet. Der Mann, von dem das Opfer bereits seit 2019 getrennt war, soll mit einer Neun-Millimeter-Pistole auf die Frau gefeuert haben. Die Schüsse seien aber nicht tödlich gewesen, die Stichverletzungen schon.
Zwischen dem getrennt lebenden Paar, das oft die Kirche besucht hatte und vier kleine Kinder hat, soll es Streit gegeben haben haben. Er soll ihr vorgeworfen haben die Kinder zu verhexen. Verübt worden war die Tat gegen 18.30 Uhr. Die Mutter wurde im Garten ihres Wohnhauses aufgefunden. Der 47-Jährige hatte die Polizei selbst verständigt, er wurde festgenommen. Der Ehemann hat nach Angaben der Anklagebehörde zugegeben, die 38-Jährige umgebracht zu haben.
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(S E R V I C E - In Österreich finden Frauen, die Gewalt erleben, u. a. Hilfe und Informationen bei der Frauen-Helpline unter: 0800-222-555, www.frauenhelpline.at; beim Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) unter www.aoef.at, sowie beim Frauenhaus-Notruf unter 057722 und den Österreichischen Gewaltschutzzentren: 0800/700-217, https://www.gewaltschutzzentrum.at/, beim Polizei-Notruf: 133)