Auflagen ignoriert
Frauen-Prügler (41) wird abgeschoben
09.05.2025Ein 41-jähriger Rumäne wurde wegen mehrfacher Missachtung eines ihm auferlegten Betretungs- und Annäherungsverbots festgenommen. Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) leitete ein Aufenthaltsverbot ein.
Stmk. Die Vorgeschichte: Mittwochabend, gegen 20:20 Uhr wurde die Polizeiinspektion Trieben über einen Vorfall häuslicher Gewalt verständigt. Polizisten trafen kurze Zeit später am Einsatzort ein und stellten den 41-jährigen Rumänen, der seine Lebensgefährtin attackiert und verprügelt hatte, mit einer starken Alkoholisierung fest. Gegen den Mann wurden ein Annäherungs- und Betretungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Zudem wurde er von der Wohnung weggewiesen.
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Aus Polizeihaft gleich wieder zur Wohnung
Trotz klarer Anordnung kehrte der Schläger noch in derselben Nacht zweimal zu der Unterkunft zurück und missachtete damit das bestehende Annäherungsverbot. Aufgrund des wiederholten strafbaren Verhaltens wurde er vorläufig festgenommen und zur Polizeiinspektion Liezen gebracht. Die Entlassung erfolgte dann am selben Tag gegen 07:00 Uhr. In weiterer Folge ignorierte der Rumäne das Annäherungsverbot am selben Tag erneut des Öfteren. Aufgrund der wiederholten Verstöße wurde vom BFA Leoben ein Festnahmeauftrag erlassen.
Polizisten nahmen den 41-Jährigen erneut fest. Der Rumäne wurde am Freitag in das Polizeianhaltezentrum Vordernberg gebracht. Das BFA leitet fremdenpolizeiliche Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung (Aufenthaltsverbot für Österreich) ein, sprich: Der Mann wird aus Österreich abgeschoben.