Schock-Insolvenz

123-Transporter-Pleite: 1.500 Gläubiger schauen wohl durch die Finger

20.03.2026

Der Betreiber der Kult-Marke 123-Transporter steckt tief in der Krise - und tausende Kunden schauen durch die Finger.

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© 123-Transporter
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Mehr als 1.500 Gläubiger haben im Konkursverfahren der 123 Shared Mobility GmbH aus Ternitz (NÖ) saftige 7,1 Millionen Euro an Forderungen angemeldet. Das Pikante: Anerkannt wurden davon gerade mal 1,7 Millionen Euro - der Rest bleibt offen!

Kunden bangen um ihre Kautionen

Besonders bitter für viele Betroffene: Ein Großteil der Forderungen stammt von Kunden, die ihre hinterlegten Kautionen zurückwollen. Doch die Chancen, das Geld wiederzusehen, stehen schlecht.
KSV1870-Experte Alexander Greifeneder macht wenig Hoffnung: "Die Quotenaussichten der Insolvenzgläubiger müssen aus heutiger Sicht als gering eingestuft werden." Klartext: Das Geld ist wohl weg!

Vom Sanierungsplan zum totalen Aus

Die traurige Geschichte des Unternehmens in der Kurzfassung:
• Oktober 2024: Sanierungsverfahren wird eröffnet, Firma macht dicht
• Ende 2025: Investorensuche scheitert krachend, Sanierungsplan wird zurückgezogen
• Heute: Totale Liquidation - das Unternehmen wird aufgelöst!

Nach der gescheiterten Investorensuche ist nun endgültig Schluss. Die Insolvenzverwalterin wickelt das Unternehmen ab - vom einstigen Transporter-Anbieter bleibt nichts übrig.