Der Betreiber der Kult-Marke 123-Transporter steckt tief in der Krise - und tausende Kunden schauen durch die Finger.
Mehr als 1.500 Gläubiger haben im Konkursverfahren der 123 Shared Mobility GmbH aus Ternitz (NÖ) saftige 7,1 Millionen Euro an Forderungen angemeldet. Das Pikante: Anerkannt wurden davon gerade mal 1,7 Millionen Euro - der Rest bleibt offen!
Kunden bangen um ihre Kautionen
Besonders bitter für viele Betroffene: Ein Großteil der Forderungen stammt von Kunden, die ihre hinterlegten Kautionen zurückwollen. Doch die Chancen, das Geld wiederzusehen, stehen schlecht.
KSV1870-Experte Alexander Greifeneder macht wenig Hoffnung: "Die Quotenaussichten der Insolvenzgläubiger müssen aus heutiger Sicht als gering eingestuft werden." Klartext: Das Geld ist wohl weg!
Vom Sanierungsplan zum totalen Aus
Die traurige Geschichte des Unternehmens in der Kurzfassung:
• Oktober 2024: Sanierungsverfahren wird eröffnet, Firma macht dicht
• Ende 2025: Investorensuche scheitert krachend, Sanierungsplan wird zurückgezogen
• Heute: Totale Liquidation - das Unternehmen wird aufgelöst!
Nach der gescheiterten Investorensuche ist nun endgültig Schluss. Die Insolvenzverwalterin wickelt das Unternehmen ab - vom einstigen Transporter-Anbieter bleibt nichts übrig.