Lärm-Wahnsinn

Anrainer in Wolfsgraben rasten aus - Schlaf unmöglich!

18.05.2026

Skandal an der Westautobahn! Rund 100 wütende Bewohner der Heimbautal-Siedlung in Wolfsgraben haben eine Petition unterschrieben - sie können bei offenem Fenster nicht mehr schlafen! Die Lärmschutzwände sind zu niedrig, und die Behörden? Schweigen! Vorerst.

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Sieben Jahre lebt Thomas Epple bereits in der Siedlung oberhalb der A1. Doch vor dreieinhalb Jahren wurde alles anders: „Wir haben einen wunderschönen Schirm an alten Bäumen gehabt - und dann ist das alles abgeholzt worden. Seither ist es kaum erträglich!" Die Bäume mussten wegen Starkstromleitungen weichen - die Anrainer zahlen jetzt den Preis!

ASFINAG wartet - Messung vielleicht in einem halben Jahr

800 Menschen sind betroffen - doch die Stimmung ist gespalten. Bürgermeister Christian Lautner (ÖVP) gibt zu: Manche sagen, wer neben der Autobahn kauft, muss mit Lärm leben. Aber eine wachsende Gruppe kämpft für Ruhe! Nach einer Infoveranstaltung mit der ASFINAG folgte die Enttäuschung: Erst in sechs Monaten soll es eine Lärmberechnung geben - und dann wird nur entschieden, ob überhaupt gemessen wird! Anrainerin Anna Shepelyeva platzt der Kragen: „Wir wissen weder wie das berechnet wird, noch welche Daten verwendet werden - das bleibt alles ein Geheimnis!"

25.000 Autos täglich - ASFINAG verweist auf Fenster tauschen!

Täglich donnern rund 25.000 Fahrzeuge über diesen A1-Abschnitt. Die Bewohner fordern höhere Lärmschutzwände UND Tempo 100. Die Antwort der ASFINAG? Sie verweisen auf schalloptimierte Fenster - auf eigene Kosten der Anrainer! Die bestehenden Wände seien bis zu 13,5 Meter hoch und ausreichend, so die Behörde. Die Anrainer geben nicht auf - der Kampf geht weiter!