Naturkatastrophen

Bund pumpt 37 Millionen in NÖ-Wasserinfrastruktur

04.05.2026

Mega-Förderung für Niederösterreich: 276 Projekte, 37 Millionen Euro – und das soll das Land fit machen für die Klimakrise. Der Bund macht Ernst beim Wasserschutz! 

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© NP Thayatal/David Löscher
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LH-Stv. Stephan Pernkopf (ÖVP) schlägt Alarm: Trinkwasser, Abwasser, Hochwasserschutz – das seien "die wichtigsten Grundlagen für ein sicheres Leben." Und genau dafür fließt jetzt das Geld. Die Förderungen lösen Investitionen von satten 117 Millionen Euro in Niederösterreich aus.

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16,3 Millionen für Trinkwasser und Abwasser

233 Projekte werden gefördert – darunter die Marktgemeinde Zwentendorf im Bezirk Tulln. Dort sichert eine neue Wasserversorgungsanlage das Trinkwasser für über 1.000 Menschen. Kostenpunkt: 3 Millionen Euro. Der Bund zahlt 284.000 Euro dazu.

5 Millionen für Fluss-Rettung

Zehn Flüsse in Niederösterreich werden renaturiert – darunter die kleine Erlauf in Gresten. Ufer werden abgeflacht, Sohlstufen rückgebaut. Die Natur kehrt zurück – für 8,8 Millionen Euro Gesamtinvestition.

15,5 Millionen gegen Hochwasser-Gefahr

Und 33 Projekte schützen das Land künftig vor Hochwasser-Katastrophen. Spezifikum: Die Schwechat in den Bezirken Baden und Bruck an der Leitha bekommt neue Mauern und Dämme – zum Schutz vor einem 100-jährlichen Hochwasser! Kostenpunkt 11 Millionen Euro, davon trägt der Bund 9,2 Millionen.

Bonus: 10.000 Jobs gesichert

Österreichweit sichern die Förderungen rund 10.000 Arbeitsplätze in Planung und Bau. Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) ist stolz: Österreich federe den Klimawandel "besser ab als viele andere Länder." Niederösterreich ist dabei ganz vorne!