Naturkatastrophen

Bund pumpt 37 Millionen in NÖ-Wasserinfrastruktur

Mega-Förderung für Niederösterreich: 276 Projekte, 37 Millionen Euro – und das soll das Land fit machen für die Klimakrise. Der Bund macht Ernst beim Wasserschutz! 

LH-Stv. Stephan Pernkopf (ÖVP) schlägt Alarm: Trinkwasser, Abwasser, Hochwasserschutz – das seien "die wichtigsten Grundlagen für ein sicheres Leben." Und genau dafür fließt jetzt das Geld. Die Förderungen lösen Investitionen von satten 117 Millionen Euro in Niederösterreich aus.

Aufnahme der FF Emmersdorf. 

Aufnahme der FF Emmersdorf.
 

© APA/FEUERWEHR EMMERSDORF

16,3 Millionen für Trinkwasser und Abwasser

233 Projekte werden gefördert – darunter die Marktgemeinde Zwentendorf im Bezirk Tulln. Dort sichert eine neue Wasserversorgungsanlage das Trinkwasser für über 1.000 Menschen. Kostenpunkt: 3 Millionen Euro. Der Bund zahlt 284.000 Euro dazu.

5 Millionen für Fluss-Rettung

Zehn Flüsse in Niederösterreich werden renaturiert – darunter die kleine Erlauf in Gresten. Ufer werden abgeflacht, Sohlstufen rückgebaut. Die Natur kehrt zurück – für 8,8 Millionen Euro Gesamtinvestition.

15,5 Millionen gegen Hochwasser-Gefahr

Und 33 Projekte schützen das Land künftig vor Hochwasser-Katastrophen. Spezifikum: Die Schwechat in den Bezirken Baden und Bruck an der Leitha bekommt neue Mauern und Dämme – zum Schutz vor einem 100-jährlichen Hochwasser! Kostenpunkt 11 Millionen Euro, davon trägt der Bund 9,2 Millionen.

Bonus: 10.000 Jobs gesichert

Österreichweit sichern die Förderungen rund 10.000 Arbeitsplätze in Planung und Bau. Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) ist stolz: Österreich federe den Klimawandel "besser ab als viele andere Länder." Niederösterreich ist dabei ganz vorne!

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