Der Tatverdächtige, der nach zwei Wochen intensiver Ermittlungen festgenommen wurde, will nichts mit den schweren Vorwürfen zu tun haben.
Am Samstagvormittag klickten bei Tomas S. (39) an seinem Wohnort in Salzburg die Handschellen. Der gebürtige Slowake wird verdächtigt, mindestens fünf Hipp-Gläser mit Gift versehen zu haben. Zwei Millionen Euro soll der 39-Jährige, für den die Unschuldsvermutung gilt, von dem Babybrei-Hersteller via Mail in einem Erpresser-Schreiben gefordert haben (oe24 berichtete laufend). Besonders brisant: Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen ehemaligen Hipp-Mitarbeiter in der Niederlassung Gmunden.
Die rechtliche Vertretung von Tomas S. hat der renommierte Strafverteidiger Manfred Arbacher-Stöger übernommen. Der Tatverdächtige soll bereits über die Vorwürfe gesprochen haben. Er selbst will nichts mit der Sache zu tun haben. "Das ist alles nicht wahr. Ich weise alle Vorwürfe zurück", so seine Aussage. "Ich war das nicht!".
Ihm breche das Herz, weil er selbst dreifacher Vater sei. "Ich kann mir nicht vorstellen, was in einem Menschen, der so was tut, vorgeht." Dass S. bei Hipp gearbeitet hat, bestätigt er selbst. Viel soll ihm die Arbeit dort laut seinen Angaben aber nicht bedeutet haben. "An diesem Job hing nicht mein Herzblut."
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