"Deutsch stärken"
Bildungs-Streit mit Bund: Jetzt schießt auch FPÖ-NÖ gegen Wiederkehr
24.02.2026
FPÖ Niederösterreich Bildungssprecher LAbg. Helmut Fiedler nimmt in einer Aussendung zur geplanten Aktuellen Stunde im nö. Landtag am 26. Februar mit dem Thema "Deutsch stärken und Leistung sichern – Gefährden Reformen von Bildungsminister Wiederkehr NÖs Schulen?“ vorab Stellung.
Fiedler beginnt mit einem bildlichen Vergleich: "Stellen Sie sich ein Haus vor, in dem es im Erdgeschoss lichterloh brennt. Die Bewohner rufen um Hilfe, aber der Hausbesitzer im Dachgeschoss überlegt ernstlich, ob man die Wohnzimmerwand im Obergeschoss pink oder blau streichen soll“, umreißt FPÖ Niederösterreich Bildungssprecher LAbg. Helmut Fiedler die aktuelle Bildungspolitik von Minister Wiederkehr.
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Leistung sichern
In einer Aktuellen Stunde mit dem Titel „Deutsch stärken und Leistung sichern – Gefährden Reformen von Bildungsminister Wiederkehr NÖs Schulen?“ am Donnerstag im nö. Landtag möchte die FPÖ Niederösterreich schonungslos die Schwächen der pinken Reformen aufzeigen. "Deutsch ist keine Option. Deutsch ist die Voraussetzung, damit Unterricht überhaupt stattfinden kann. Deutsch ist somit eine Bringschuld der Zuwanderer und somit Pflicht“, sagt Fiedler. Die geplante Reform bringe Chaos in die niederösterreichische Schulorganisation.
Jetzt droht Systemversagen
Fiedler kommt auf die Brennpunktschulen zu sprechen: "Das Problem ist nicht Vielfalt, das Problem ist Überforderung. Wenn zu viele Kinder kein Deutsch sprechen, ist kein normaler Unterricht möglich und das ist reines Systemversagen.“ Zudem brauchen Lehrer "endlich Respekt und keine Ideologien". Aber: "Ohne Leistungsprinzip gibt es auch keine Bildungsgerechtigkeit."
Das sind die vier Begehren der FPÖ Niederösterreich
- Deutsch als Voraussetzung. Kein regulärer Unterricht ohne ausreichende Sprachkenntnisse.
- Deutschförderklassen ausbauen, nicht abschaffen.
- Respekt und Ordnung im Klassenzimmer. Lehrer stärken, nicht schwächen.
- Leistung sichern durch Differenzierung. Keine ideologische Gleichmacherei
Fiedler: Österreichs Kinder zuerst
Fiedler abschließend: „Man kann lange über eine neue Wandfarbe diskutieren. Man kann im Dachgeschoss neue Räume einrichten. Aber wenn unten das Feuer lodert, dann ist alles andere verantwortungslos. Das Feuer in unseren Schulen heißt: fehlende Deutschkenntnisse, überforderte Klassen und schleichende Absenkung des Leistungsniveaus. Und wer in dieser Situation nicht löscht, sondern dekoriert, der verspielt die Zukunft unserer Kinder. Daher: Deutsch stärken und Leistung sichern. Österreichs Kinder zuerst.“