Spitzenkandidat
FPÖ Neunkirchen: Fiedler will den Scherbenhaufen aufräumen
07.04.2026Knallharter Angriff auf ÖVP und SPÖ: Die FPÖ Neunkirchen präsentierte bei einer Pressekonferenz ihren Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl am 31. Mai 2026 – und der hat klare Ansagen!
Ehemaliger Gemeinderat Bernd Trenk machte gleich zu Beginn klar, worum es geht: „Alles war in Neunkirchen wichtiger als die Bevölkerung: Macht, Posten, das eigene System. Wir erlebten Chaos, Streit und einen finanziellen Scherbenhaufen." Und die Rechnung dafür? Zahle wie immer die Bevölkerung.
Chaos, Schulden, Arroganz – FPÖ rechnet ab
Kein Wort der Entschuldigung komme von der ÖVP, keine Aufarbeitung – „stattdessen soll ausgerechnet jener Politiker das Chaos beseitigen, der 15 Jahre lang Finanzstadtrat war“, so FPÖ-Spitzenkandidat Helmut Fiedler. „Das haben die Bürger längst durchschaut", so der FPÖ-Landesgeschäftsführer und Landtagsabgeordneter, der nun in seiner Heimatgemeinde antritt.
Der Mann für den Neustart: Helmut Fiedler
Fiedler tritt als Vollzeit-Bürgermeisterkandidat an – und verspricht: „In der Politik gibt es nur einen Chef: die Bevölkerung." Sein Versprechen gelte vor der Wahl und nach der Wahl. „Tag und Nacht, 7 Tage die Woche“.
Und er hat konkrete Pläne – ab Tag 1
Politikergehälter sofort auf das absolute Minimum kürzen. Verwaltung sparen – aber nicht bei Bürgern, Familien und Vereinen. Gebührenerhöhungen sofort zurücknehmen. „Die Bevölkerung ins Zentrum aller Entscheidungen stellen.“
"Systemwechsel" lautet das Motto
Fiedler macht keinen Hehl daraus, was er will: das System auf den Kopf stellen. „Wohin die Politik von schwarzen und roten Machtblöcken geführt hat, sehen wir ja. Schluss mit Zudecken und Vertuschen!" Die FPÖ will Neunkirchen „auf die Überholspur bringen".
Neunkirchen auf Überholspur bringen
Sein Schlusswort hat es in sich: „Ich verspreche Haltung, keine Wunder. Der 31. Mai 2026 wird der Tag, an dem wir mit der Bevölkerung in eine neue, bessere Zeit aufbrechen!"
Erste Reaktion des amtierenden Vizebürgermeisters Marcus Berlosnig
"Wir haben die heutigen Forderungen und Ankündigungen der FPÖ-Neunkirchen zur Kenntnis genommen", erklärt Berlosnig, der mit seiner eigenen Liste in Neunkirchen am 31. Mai antritt. Auf den ersten Blick wirken viele Vorschläge "bürgernah und nachvollziehbar. Dem wollen wir uns keinesfalls verschließen, bei genauer Betrachtung werfen die Ankündigungen jedoch zahlreiche offene Fragen auf, als dass sie Antworten liefern würden."
Zu Politikergehältern
„Die Forderung, Politikergehälter „auf das äußerste Minimum“ zu reduzieren, ist aus unserer Sicht vor allem eines, populistisch“, so Berlosnig. Zunächst könne das Bürgermeistergehalt, welches den höchsten Posten ausmacht, gar nicht gekürzt werden, da es gesetzlich festgelegt ist. Und: „Die übrigen Bezüge in Neunkirchen sind bereits derart niedrig festgesetzt, dass eine weitere Reduktion es zunehmend erschweren würde, qualifizierte Personen für politische Verantwortung zu gewinnen.“
Weitere Kritikpunkte
@ Einsparungen in der Verwaltung: „Wir setzen auf einen schrittweisen Abbau durch natürliche Fluktuation, also einen stetigen Rückgang von Nachbesetzungen.“
@ Rücknahme der Gebührenerhöhung: „Wer Gebühren senkt, muss auch sagen, wie diese Lücke geschlossen wird.“
Abschließend sagt Berlosnig: „Als Unabhängige Bürgerliste sind wir ausschließlich der Bevölkerung von Neunkirchen verpflichtet, nicht übergeordneten Parteistrukturen aus St. Pölten oder Wien.“