Frechheit
Hacker höhnt über NÖ-Patienten
28.04.2026
Zwar haben die meisten Niederösterreicher die „Unendliche Geschichte“ des Gastpatienten-Streits“ schon einigermaßen satt, doch Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) hat jetzt ein Schäuflein draufgelegt. Für Viele eine Unverschämtheit!
Hacker macht sich offenbar über Niederösterreich lustig. Auf Landeskritik antwortet er grinsend: "Ja, genau, endlich richtig verstanden" – er sei also tatsächlich schuld daran, dass Niederösterreichs erfolgreiches Gesundheitsmodell zerstört werden und Patienten aus dem „Lieblingsnachbarbundesland“ in Wiens Spitälern abgewiesen werden. Auch spottete Hacker über die "Propagandaschlacht" der niederösterreichischen ÖVP.
Patientenanwalt: "Benachteiligung nach Postleitzahl inakzeptabel!"
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NÖ-Patientenanwalt Michael Prunbauer indes hält klar dagegen: Die Klage des von einem katholischen Ordensspital in Wien abgewiesenen NÖ-Patienten war richtig – und er sieht diesen auch im Recht! Denn: " Es war insgesamt richtig, einen Einzelfall als Präzedenzfall vors Gericht zu bringen. Eine Benachteiligung aufgrund der Postleitzahl ist und bleibt inakzeptabel."
VPNÖ-Zauner: „Geisterfahrer Hacker setzt Vertragsbruch fort“
Verwundert zeigt sich der Landesgeschäftsführer der Volkspartei Niederösterreich, Matthias Zauner, über die kürzlich getätigten Aussagen von Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker: „Ich lade Herrn Hacker gerne zu einem Lokalaugenschein ein, damit er sich selbst ein Bild machen kann.“
Die vielen Leidensgeschichten von niederösterreichischen Gastpatientinnen und Gastpatienten seien „einzig und allein auf die einseitige Aufkündigung eines Vertrages durch Herrn Hacker zurückzuführen“, so Zauner. Hacker spreche davon, dass es keine Vereinbarung gäbe. „Das ist offenkundig falsch - denn es gibt die Gastpatientenregelung, die ganz klar im Finanzausgleich niedergeschrieben ist und die Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) mit seiner Unterschrift auch bestätigt hat. Offenbar zählt diese Unterschrift für Herrn Hacker nicht. Wo kommen wir hin, wenn Verträge nicht mehr eingehalten werden? Wie man es dreht und wendet, Wien bricht bestehende Vereinbarungen", stellt Zauner klar.