2 Wochen später
Nach Verunreinigung: Leitungswasser in Hardegg wieder nutzbar
30.01.2026Das Trinkwasser in Hardegg und umliegenden Orten kann wieder verwendet werden. Nach Verunreinigung der Thaya auf tschechischer Seite war die Versorgung unterbrochen worden. In den vergangenen zwei Wochen übernahmen Feuerwehren die Notversorgung unter winterlichen, teils eisigen Bedingungen.
„Dass die Wasserversorgung trotz der Unterbrechung zu jedem Zeitpunkt aufrechterhalten werden konnte, ist das Ergebnis eines außergewöhnlich koordinierten Einsatzes“, erklärt Kommunal-Landesrat Sven Hergovich (SPÖ): „Zahlreiche Einsatzkräfte haben Tag und Nacht dafür gearbeitet, dass sauberes Trinkwasser verfügbar bleibt. Dafür gebührt allen Beteiligten großer Dank.“
Feuerwehren aus ganz NÖ transportierten Wasser
Die operative Leitung vor Ort lag bei dem stellvertretenden Bezirksfeuerwehrkommandanten von Hollabrunn, Reinhard Scheichenberger. Die behördliche Koordination und Einsatzplanung wurde durch Bezirkshauptmann Karl-Josef Weiss und den Bezirksführungsstab sichergestellt. Enge Zusammenarbeit gab es zudem mit der Gemeinde sowie regionalen Transportunternehmen, die die Wasserlogistik unterstützten. Feuerwehren aus ganz NÖ, vor allem aber aus den Bezirken Hollabrunn und Horn transportieren über Tage hinweg ununterbrochen Wasser und stellten damit die Grundversorgung der Haushalte sicher. Mit der nun erfolgten Freigabe des Leitungswassers endet dieser Notbetrieb. „Der Einsatz zeigt, dass im Ernstfall alle Ebenen rasch und verlässlich zusammenarbeiten. Genau dieses Zusammenspiel von Einsatzorganisationen, Behörden, Gemeinden und regionaler Wirtschaft garantiert Versorgungssicherheit auch in Ausnahmesituationen“, so Hergovich.