Aufwind

Exportkaiser OÖ jubelt über Mercosur-Abkommen

12.01.2026

Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen haben die EU-Länder vergangenen Freitag dem Abschluss eines Freihandelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay mehrheitlich zugestimmt.  

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© Land OÖ
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. "Nach drei Jahren Rezession zeichnet sich für heuer endlich eine konjunkturelle Erholung ab. Wir sehen Chancen am Horizont. Damit daraus ein entsprechender Aufwind für Oberösterreich entsteht, setzen wir im Rahmen unserer Standortpolitik 2026 Jahr gezielte Maßnahmen und Impulse“, kündigt Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) an.  

. Die Zustimmung der EU-Mitgliedsstaaten zum Mercosur-Freihandelsabkommen am vergangenen Freitag ist für das Exportland Oberösterreich ein Meilenstein. "Weiters hat die deutsche Industrie im November ein Auftragsplus von 5,6 % gegenüber dem Vormonat Oktober verzeichnet. Damit ist der November der dritte Monat in Folge mit einem Auftragsplus in der deutschen Industrie, wobei 5,6 % das größte Plus seit Dezember 2024 bedeuten. Diese positive Entwicklung in unserem Haupthandelspartner Deutschland ist natürlich auch sehr gutes Zeichen für unsere Wirtschaft“, hebt Achleitner hervor. 

Achleitner hofft, dass auch das Freihandelsabkommen mit Indien rasch abgeschlossen wird, denn die stärkste Zunahme bei den oö. Exporten im ersten Halbjahr 2025 gab es nach Indien mit +36,8 %“.

Forderung an Bund

„Trotz der positiven internationalen Signale braucht der Industriestandort Oberösterreich vor allem auch einen Schub seitens der Bundesregierung – insbesondere durch wettbewerbsfähige Energiekosten und der schon länger versprochenen Industriestrategie“, stellt Landesrat Achleitner fest.  

Neues Programm Impuls 26

Im oö. Landeshaushalt 2026 sind Investitionen in Höhe von fast 800 Mio. Euro für die Ankurbelung der Konjunktur vorgesehen. Zentraler Schwerpunkt dabei ist das neue Programm ‚Impuls 26‘ mit einem Gesamtvolumen von 100 Mio. Euro, mit dem insbesondere in Innovation und Zukunftsbereiche investiert wird. "Im heurigen Jahr 2026 stehen im Standortressort für Forschung und Wissenschaft 113,8 Mio. Euro zur Verfügung. Das ist eine deutliche Steigerung von mehr als 10 Mio. Euro gegenüber dem Budget 2025“, so Achleitner. 

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