Kritik an SPÖ

Linz in Finanznot? Parteien streiten über Budgetkurs

25.06.2025

Ein drohendes Millionenminus sorgt für politische Spannungen in Linz. NEOS und ÖVP sprechen von einer Finanzkrise – die SPÖ weist die Vorwürfe zurück und verweist auf laufende Konsolidierungsmaßnahmen.

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Der Linzer Rechnungsabschluss 2024 sorgt für scharfe politische Debatten: 906 Mio. Euro Einnahmen stehen 928 Mio. Ausgaben gegenüber. Laut NEOS lebe die Stadt von Rücklagen und Schulden – das erinnere gefährlich an Klagenfurt. Auch Vizebürgermeister Hajart (ÖVP) warnt vor einem „sehr düsteren Ausblick“ und fordert einen Kassensturz. FPÖ und Grüne orten Einsparpotenzial bei Kultur und Flughafen-Subventionen.

 

Die SPÖ wehrt sich gegen die Kritik: Finanzreferentin Blöchl verweist auf sinkende Bundesabgaben und steigende Personalkosten, die Mittelfristplanung werde überarbeitet. Bürgermeister Prammer (SPÖ) hatte zuletzt ein Sparpaket angekündigt – doch NEOS fordern härtere Schritte wie einen Aufnahmestopp beim Magistrat und das Streichen automatischer Gehaltserhöhungen. Die Diskussion geht am Mittwoch im Gemeinderat weiter.

 

 

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