Kritik an SPÖ

Linz in Finanznot? Parteien streiten über Budgetkurs

Ein drohendes Millionenminus sorgt für politische Spannungen in Linz. NEOS und ÖVP sprechen von einer Finanzkrise – die SPÖ weist die Vorwürfe zurück und verweist auf laufende Konsolidierungsmaßnahmen.

Der Linzer Rechnungsabschluss 2024 sorgt für scharfe politische Debatten: 906 Mio. Euro Einnahmen stehen 928 Mio. Ausgaben gegenüber. Laut NEOS lebe die Stadt von Rücklagen und Schulden – das erinnere gefährlich an Klagenfurt. Auch Vizebürgermeister Hajart (ÖVP) warnt vor einem „sehr düsteren Ausblick“ und fordert einen Kassensturz. FPÖ und Grüne orten Einsparpotenzial bei Kultur und Flughafen-Subventionen.

Linz muss sparen.
© Fotokerschi

Die SPÖ wehrt sich gegen die Kritik: Finanzreferentin Blöchl verweist auf sinkende Bundesabgaben und steigende Personalkosten, die Mittelfristplanung werde überarbeitet. Bürgermeister Prammer (SPÖ) hatte zuletzt ein Sparpaket angekündigt – doch NEOS fordern härtere Schritte wie einen Aufnahmestopp beim Magistrat und das Streichen automatischer Gehaltserhöhungen. Die Diskussion geht am Mittwoch im Gemeinderat weiter.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten