Brucknerhaus-Affäre
Luger-Prozess ist "Eisbergspitze von struktureller Korruption im SPÖ-System"
Linz. Wie am Donnerstagnachmittag bekannt wurde, muss sich der Linzer Ex-Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) in der Brucknerhaus-Affäre wegen Untreue vor Gericht verantworten. Der Prozess beginnt am 12. Dezember im Landesgericht Linz. Luger soll Hearingfragen an den späteren LIVA-Chef Dietmar Kerschbaum weitergegeben haben. Der Schaden beträgt laut Anklage rund 19.000 Euro.
„Dieser Prozess ist wichtig – aber der konkrete Fall ist nur die Spitze des Eisbergs: Er steht für elf Jahre systematischen Machtmissbrauch und strukturelle Korruption im SPÖ-System. Entscheidend ist jetzt, dass die Stadt und die öffentliche Hand schadlos gehalten werden – denn die Linzer:innen haben es nicht verdient, für parteipolitisches Fehlverhalten zahlen zu müssen.“ sagt LinzPLUS-Fraktionsobmann Lorenz Potocnik.