Bis 45 Meter tief
Meilenstein: Erste Bohrungen für die geplante Schnellbahn ins Mühlviertel
19.02.2026"Planungen im Vorprojekt verlaufen planmäßig und werden jetzt mit Bohrungsarbeiten zum ersten Mal auch sichtbar", freut sich LR Günther Steinkellner.
Linz/Pregarten. Bis Ende des Jahres soll das Vorprojekt für die geplanten Verlängerung der S7 Richtung Gallneukirchen/Pregarten abgeschlossen sein. Jetzt sind insbesondere Erkenntnisse über den Mühlviertler Untergrund wesentlich, die sich aus den umfangreichen Baugrunderkundungen ergeben. Entlang des verordneten Trassenkorridors von Linz - Auhof bis Pregarten liefern insgesamt 21 Kernbohrungen, 20 Baggerschürfe sowie 39 Rammsondierungen wertvolle Daten, die als Grundlage für die weiteren Planungsschritte dienen - insbesondere für die vorgesehen Brücken- und Tunnelkonstruktionen.
Bis zu 45 Meter tief wird in den Mühlviertler Boden gebohrt, dafür kommen spezielle Bohrgeräte zum Einsatz. Zudem finden auch13 Pumpversuche statt, um die Grundwasserverhältnisse zu erkunden.
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„Mit dem Start der Baugrunderkundungen im Mühlviertel ist nun ein erster wesentlicher Meilenstein für die weiteren Planungen im Vorprojekt in Richtung Gallneukirchen/Pregarten erreicht. Bis zu den nächsten Projektschritten – vom Einreichprojekt über die erforderlichen behördlichen Verfahren bis hin zum tatsächlichen Baubeginn – liegt noch ein weiter Weg vor uns. Dazu zählt
auch die Sicherstellung der notwendigen Finanzierung mit dem Bund, sowohl für die Einreichplanung als auch für die anschließende Bauphase. Insofern freut es mich, dass die Planungen im Vorprojekt planmäßig verlaufen und diese mit den Bohrungsarbeiten zum ersten Mal auch sichtbar werden“, sagt Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ).